Digitaler Vermögensaufbau: Finexity im Check!

Der sukzessive Aufbau eines „globalen Immobilien-Shopping-Portals“

Finexity ist ein Hamburger Startup, das auf Blockchain-basierte Immobilieninvestment setzt. Was genau dahinter steckt, haben wir in diesem Anbieter-Check für Sie zusammengetragen.

Über Finexity

Quelle: Finexity

Das Hamburger Startup Finexity wurde von Paul Hülsmann und Tim Janssen gegründet. Mithilfe der Blockchain können Token erworben werden, die für einen Teil einer Immobile stehen. Anleger können bereits in Einzel-Immobilien ab 500 Euro investieren. Das Investment-Angebot in Immobilien wird zudem ergänzt durch Anlagen in Kunstwerke und Oldtimer-Fahrzeuge.

Aktuell verzeichnet das Blockchain-Startup laut eigenen Angaben um die 6.000 Kunden, die insgesamt sechs Millionen Euro investiert haben (Stand September 2020). Mittlerweile beschäftigt Finexity 14 Mitarbeiter. Bis Ende 2020 soll die Anzahl der Beschäftigten auf 25 steigen. Bis dahin sollen Beteiligungen an 18 bis 25 Projekten möglich sein.

So funktioniert das Blockchain-Prinzip bei Finexity

Anleger investieren in Immobilien, indem Sie bei Finexity Security Token erwerben. Jeder Token steht dabei für einen Anteil an einer bestimmten Immobilie. Somit profitieren Anleger von Mieteinnahmen oder dem Verkauf des Objektes. Der Einsatz der Blockchain macht die Transaktionen laut Finexity leichter, sicherer und auch kostengünstiger, da es keine Zwischenhändler gibt. Finexity verdient sein Geld über Gewinnanteile und Gebühren.

Langfristig will Finexity ein „globales Immobilien-Shopping-Portal“ anbieten, „in dem sich die Interessenten durch das Angebot wischen und mit nur wenigen Klicks weltweit in Immobilien investieren können“, erklärt Paul Hülsmann, CEO und Gründer, seine Vision.

Neue Investitionen für Finexity

Im Sommer 2020 hat das Hamburger Startup eine weitere Finanzierungsrunde mit 1,25 Millionen Euro abgeschlossen. Investoren waren die Blockchain-Beteiligungsgesellschaft CoinIX und mehrere Business Angels. Es war die dritte Finanzierungsrunde für Finexity. Insgesamt konnte das Fintech bisher um die drei Millionen Euro einsammeln. Das frische Kapital soll laut eigenen Angaben für den Ausbau der eigenen Plattform genutzt werden.

Das kostet das Angebot von Finexity

Die Gesamtkosten eines Blockchain-Immobilieninvestments liegen bei sieben Prozent des investierten Kapitals. Damit liegt Finexity deutlich über den üblichen Verwaltungsgebühren offener Immobilienfonds. Setzt man die Gebühren in Relation zur Gesamtlaufzeit von mindestens 15 Jahren, sind die Kosten günstiger, da Finexity auf laufende Kosten verzichtet.

Das sind die Vorteile von Finexity

  • Immobilieninvestment auch mit kleinem Budget möglich
  • Investitionen ab 500 Euro möglich
  • hohe Renditen möglich (rund 3 Prozent im Jahr)
  • keine laufenden Kosten
  • für risikoaffine und technologieinteressierte Anleger ein interessantes Geschäftsmodell

Nachteile von Finexity

  • Hohes Risiko – bei einer Pleite eines Immobilienobjektes werden erst alle anderen Gläubiger ausgezahlt und zum Schluss der Finexity-Anleger, der leer ausgehen kann.
  • Die angebotenen Blockchain-Immobilien werden allein von Finexity bewertet – Kunde muss sich darauf verlassen.
  • Eine eigene Immobilien-Einschätzung ist nicht möglich.
  • hohe Gebühren
  • Anleihen frühestens nach 15 Jahren kündbar (mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende)

Angebot im Überblick

  • in Anteile von Immobilen, Kunst und Oldtimer investieren
  • Blockchain-basiert
  • Investitionen ab 500 Euro
  • Renditen bis zu 3 Prozent pro Jahr
  • 15 Jahre Mindestlaufzeit

Screenshot vom Angebot

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