Ginmon: Robo Advisor im Check

Robo Advisor überzeugt mit Portfoliomanagement und Konstanz

Ginmon zählt zu den alten Hasen auf dem Robo-Advisor-Markt. Welche Anlagenstrategien das Frankfurter Unternehmen bietet, welche Kosten auf Kunden zukommen und wo die Vor- und Nachteile liegen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Sparplan ab 50,- €

Über Ginmon

Quelle: Ginmon

Ginmon wurde 2014 von den Finanz-Experten Lars Reiner, Ulrich Bauer und Raphael Vosen in Frankfurt am Main gegründet. Somit gehört der Robo-Advisor hierzulande zu den alten Hasen. Hinter Ginmon steckt die Idee, professionelle Investment-Strategien auch für Privatinvestoren zugänglich zu machen – und zwar auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Ginmon ist ein echter Vermögensverwalter mit einer Bafin-Lizenz.

Das Angebot von Ginmon

Quelle: Ginmon

Ginmon bietet langfristige Anlagestrategien, wobei der Robo-Advisor aktiv in das Portfolio der Kunden eingreift und dieses managt. Investiert wird in Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Insgesamt stehen zehn Strategien mit einem unterschiedlichen Risiko zur Verfügung. Jede Strategie unterscheidet sich hinsichtlich Gewichtung von Aktienquote und Renditeerwartungen.

Kunden können bei Ginmon ein Depot eröffnen ab einer Mindesteinlage von 1.000 Euro in Kombination mit einem Sparplan in Höhe von 50 Euro oder einer Einmalanlage von 5.000 Euro. Damit ist die Eintrittsbarriere relativ hoch.

Um die passende Strategie für jeden Anleger zu finden, muss dieser vor der Depoteröffnung sieben Sicherheitsfragen beantworten. Somit kann der Robo-Advisor die Risikobereitschaft des Kunden einschätzen. Auf dieser Basis wird dem Nutzer eine Anlagestrategie vorgeschlagen, die vom Kunden aber angepasst werden kann. Nach der Depot-Eröffnung investiert Ginmon aktiv und automatisch das Geld nach der ausgewählten Strategie in verschiedene ETFs. Dafür kommt die von Ginmon entwickelte Apeiron-Technologie für das Portfoliomanagement zum Einsatz.

Kosten bei Ginmon

Ginmon berechnet eine jährliche Servicegebühr in Höhe von 0,75 Prozent auf den Anlagebetrag. Diese Gebühr inkludiert sämtliche Transaktions-, Service- und Depotführungskosten. Hinzu kommen ETF-Kosten von circa 0,21 Prozent sowie Handelskosten von knapp 0,02 Prozent.

Hohe Sicherheit bei Ginmon

Das Depot wird nicht direkt bei Ginmon, sondern bei der Partnerbank DAB Paribas geführt, die wiederum zur BNP Paribas gehört. Durch die gesetzliche Einlagensicherung ist das Kunden-Vermögen bis zu 100.000 Euro geschützt. Zudem ist die DAB Bank freiwilliges Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Dort wird das Vermögen jedes Kunden in Höhe von 120 Millionen Euro zusätzlich abgesichert. Im Falle einer Insolvenz von Ginmon oder der Bank bleiben Sie weiterhin Besitzer der Wertpapiere.

Vorteile von Ginmon

  • vergleichsweise niedrige Kosten
  • keine Performance-Gebühren
  • einzigartiges Portfoliomanagement
  • Ausnutzung des Freibetrags (dadurch können Kunden laut Ginmon bis zu 224 Euro im Jahr zusätzlich sparen)
  • Sparplan ab 50 Euro
  • vorgeschlagene Strategie kann vom Kunden angepasst werden
  • angelegte Geld jederzeit verfügbar
  • keine Mindestlaufzeit
  • hohe Bedienungsfreundlichkeit
  • Live-Chat-Funktion
  • ausführliche Erklärung aller Anlagestrategien

Nachteile von Ginmon

  • Höhe der Einmalanlage (mindestens 5.000 Euro ohne Sparplan)

Angebot im Überblick

  • vergleichsweise niedrige Kosten
  • keine Performance-Gebühren
  • vollautomatische Geldanlage
  • ab einer Mindesteinlage von 1.000 Euro plus Sparplan ab 50 Euro oder einer Einmalanlage von 5.000 Euro
  • je nach Risikotyp gibt es zehn Strategien
  • investiert weltweit in rund 12.000 Einzelwerte aus mehr als 100 Ländern mittels ETFs
  • Steuerung via Ginmon-App
  • konstante Performancequalität

Screenshot vom Angebot

Sparplan ab 50,- €

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