Bitkom-Studie: Mobile Banking wird immer mehr zum Standard

Immer mehr Menschen wollen von unterwegs das Konto checken oder eben mal eine Überweisung veranlassen

Laut einer Bitkom-Studie wird das Mobile Banking immer beliebter. Mehr als die Hälfte der Befragten hat für Mobile Banking bereits eine App installiert. Zudem nutzen mehr Bankkunden das Tablet zum Online-Banking als das Smartphone.

Tablet wird am häufigsten für Mobile Banking genutzt

Via Mobile Banking kann man jederzeit von unterwegs seinen Kontostand checken oder eine Überweisung tätigen. Immer mehr Smartphone- und Tablet-Nutzer scheinen das mobile Banking via Banking-App praktisch zu finden. Laut einer Bitkom-Studie nutzen 52 Prozent der Tablet-Nutzer das Gerät für mobile Bankgeschäfte. Immerhin 41 Prozent der Befragten greifen für das Erledigen ihrer Bankgeschäfte auf das Smartphone zurück.

Damit sind die mobilen Geräte mittlerweile beliebter als Bankterminals. Beim Online Banking – also dem Erledigen der Finanzangelegenheiten von zuhause aus via Datenleitungen – ist der Laptop die unangefochtene Nummer Eins (88 Prozent) gefolgt vom stationären Computer (71 Prozent).

9 von 10 Befragten überprüfen beim Mobile Banking den Kontostand

Beim Mobile Banking mit dem Tablet oder Smartphone wird vor allem der Kontostand überprüft (90 Prozent). 29 Prozent der Befragten tätigen eine Überweisung und 31 Prozent verwalten Daueraufträge.

„Mobile Banking ist inzwischen Standard und löst Schritt für Schritt das Online-Banking am PC oder Notebook ab“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Banken und junge Fintech-Startups haben zuletzt viel für Komfort und Sicherheit beim Mobile Banking getan. Mit Funktionen wie der Fotoüberweisung, dem Login via Fingerabdruck oder der automatischen Übertragung einer mobilen TAN ist das mobile Banking mittlerweile dem klassischen Online-Banking weit überlegen.“

Mehr als die Hälfte nutzt Banking-App

Für das Mobile Banking greifen 58 Prozent auf eine App von ihrer Bank oder eines Drittanbieters zurück. 41 Prozent gaben an, den klassischen Webzugang oder mobile Webseiten zu nutzen. Hierbei raten die Experten: „Man sollte nur Apps von seriösen Anbietern oder der eigenen Bank nutzen“, sagt Rohleder. „Wichtig beim Mobile Banking ist außerdem, dass eine stabile und sichere Internetverbindung besteht, man keine ungeschützten Wlan-Zugänge nutzt und seine Software immer auf dem aktuellen Stand hält.“

Zudem wurden die Studien-Teilnehmer zu den beliebtesten Online-Banking-Funktionen befragt: Auf Platz eins kommt mit 100 Prozent das Checken des Kontostandes. Ebenfalls beliebt sind das Tätigen von Überweisungen (94 Prozent) sowie das Einrichten oder Verwalten von Daueraufträgen (66 Prozent). 39 Prozent der Befragten überprüfen zudem online ihre Kreditkartenabrechnung und 33 Prozent lassen sich Benachrichtigungen schicken. Etwa jeder Vierte (28 Prozent) hat bereits Wertpapiere gekauft oder verkauft. Beinahe ebenso viele (27 Prozent) erstellen sich Übersichten zu den monatlichen Einnahmen und Ausgaben. 15 Prozent haben sich bereits per Live-Chat oder E-Mail über persönliche Finanzen beraten lassen.

Für die Studie, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hat, wurden 1.009 Bundesbürgern ab 14 Jahren befragt.

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