Bundesbank: Bargeldversorgung ist bundesweit gesichert

Obwohl die Anzahl der Bankfilialen in Deutschland sinkt, ist die Bargeldversorgung gesichert

Obwohl die Banken in den letzten Jahren viele Bankautomaten abgebaut und Filialen geschlossen haben, ist die Bargeldversorgung in Deutschland nach Meinung der Bundesbank gesichert. Aber die Banken sollten ihrer Verantwortung auch in Zukunft nachkommen, so die Mahnung.

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Geldautomat und Bankschalter sind wichtigste Quellen für Bargeld

Die Anzahl der Bankfilialen und Geldautomaten sinkt in Deutschland stetig. Die Bargeldversorgung ist laut der Bundesbank dennoch gesichert. - Quelle: Shutterstock.com

Bargeld ist in Deutschland als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel nach wie vor weit verbreitet. Laut einer aktuellen Bundesbank-Studie zum Zahlungsverhalten tragen Verbraucher im Schnitt 100 Euro Bargeld im Geldbeutel mit sich und begleichen 58 Prozent ihrer alltäglichen Zahlungen in bar. Lediglich 4 Prozent der Bürger führen kein Bargeld mit sich.

Die Versorgung mit Bargeld erfolgt nach wie vor hauptsächlich an Geldautomaten und Bankschaltern. An diesen traditionellen Abhebeorten werden 92 Prozent aller wertmäßigen Abhebungen getätigt, wovon allein 81 Prozent auf Geldautomaten entfallen. Mit einem Anteil von 11 Prozent stellen Bankschalter die zweitwichtigste Bezugsquelle dar. Der von Kreditinstituten betriebenen Bargeldinfrastruktur kommt somit eine tragende Rolle für die Bargeldversorgung der Bevölkerung in Deutschland zu.

Verantwortung der Banken für die Bargeldversorgung

In ihrem aktuellen Monatsbericht betont die Bundesbank daher die Verantwortung der Banken für eine gesicherte Bargeldversorgung der Bevölkerung: Voraussetzung für eine weiterhin intakte Bargeldinfrastruktur sei, dass die Kreditinstitute in Deutschland ihrer Verantwortung für die Bargeldversorgung auch zukünftig nachkämen. Nur wenn Bargeld verfügbar sei, könnten Bürger frei entscheiden, wie sie zahlen und sparen möchten, heißt es in dem bericht der Bundesbank weiter. Auch für die finanzielle Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft sei Bargeld wichtig, es könnte in Not- und Krisenfällen unter Umständen das einzige kurzfristig verfügbare Zahlungsmittel sein.

Weniger Bankautomaten und Bankfilialen

In den letzten Jahren war ein steter Rückbau der traditionellen Bargeldquellen zu beobachten. Laut Bundesbank belief sich die Anzahl der Geldautomaten in Deutschland im Jahr 2018 noch auf etwa 59.000, im Jahr 2021 waren noch etwas über 55.000 Automaten verfügbar. Die Anzahl an Bankstellen ging im gleichen Zeitraum von knapp 30.000 auf etwa 23.000 zurück und hat sich im Vergleich zum Jahr 2006 sogar halbiert.

Analysen der räumlichen Verteilung und Verfügbarkeit von Abhebeorten in Kommunen zeigen zwar, dass für 79,8 Millionen Bürger (96% der Bevölkerung) eine Bankfiliale oder ein Geldautomat in der eigenen Gemeinde für den Bezug von Bargeld verfügbar ist. Zugleich müssen Bürger in etlichen Gemeinden jedoch ihre Gemeindegrenzen verlassen, um an den nächstgelegenen Abhebeort zu gelangen. Für den Bargeldbezug am nächstgelegenen Geldautomaten oder Bankschalter müssen Verbraucher im Schnitt 1,7 Kilometer überbrücken.

Bargeldbezug an der Ladenkasse

Gleichzeitig haben in den letzten Jahren allerdings Bargeldbezugsmöglichkeiten an der Ladenkasse an Bedeutung gewonnen. 76,3 Millionen Verbraucher (etwa 92 % der Bevölkerung) haben innerhalb ihrer Kommunen die Möglichkeit, Bargeld an einer Ladenkasse zu beziehen. Die durchschnittliche Entfernung zur nächstgelegenen Ladenkasse beträgt 2,9 Kilometer. Somit sind in den meisten Fällen bankgestützte Bargeldquellen der geografisch attraktivere Abhebeort. Den Ergebnissen zufolge ist durch ein dichtes Netz an Bargeldbezugsmöglichkeiten die Bargeldversorgung der Bevölkerung in Deutschland gegenwärtig gewährleistet.

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