Das Ende der Geldautomaten: Existenzängste bei Geldautomatenbetreiber

Immer mehr Kunden nutzen Einzelhandel für Bargeldversorgung

In Zeiten von Corona ist bargeldloses Zahlen in Deutschland so populär wie nie zuvor. Das stellt die Geldautomatenbetreiber vor neue Herausforderungen. Nicht nur, dass der Deutsche aktuell weniger Bargeld benötigt – dass, was er braucht, hebt er gleich an der Kasse im Supermarkt ab.

Anzeige

Plus500 ist eine führende CFD-Handelsplattform, die eine große Auswahl an Finanzinstrumenten anbietet. Jetzt können Sie Ihr Geld über eine intuitive und benutzerfreundliche Plattform in die beliebtesten Aktien und die aktuellsten IPOs der Welt investieren. Neu im Handel? Beginnen Sie ohne Risiko mit dem Demo-Konto von Plus500! Handeln Sie jederzeit von Ihrem Desktop oder Mobiltelefon! Und erhalten Sie 24/7 Support! » Jetzt Depot eröffnen

HANDELN SIE VERANTWORTUNGSVOLL!

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Mit Karte zahlen ist hygienischer – oder?

In der Corona-Krise heben immer weniger Menschen Geld am Automaten ab und zahlen lieber bargeldlos.

Die Deutschen lieben ihr Bargeld. Doch in Zeiten von Corona wird die Kartenzahlung immer populärer. Supermärkte, Drogerien und Apotheken rufen mit Schildern ihre Kundschaft sogar explizit dazu auf. Somit soll das Personal geschützt werden. Klingt plausibel, doch die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten sieht das anders: „Man nutzt die Chance natürlich, die bargeldlosen Verfahren weiter voranzutreiben“, sagt der Vorsitzende Kersten Trojanus. Hygiene sei nur ein Vorwand, in Wahrheit gehe es den Supermärkten darum, den eigenen Bargeldbestand zu verringern, klagt die Interessenvertretung mit Sitz in Bayern.

Tatsächlich scheint von Bargeld weniger Gefahr auszugehen, als viele denken. So erklärt der Virologe Christian Drosten zu der Virenlast auf Geldscheinen und Münzen: „Das würde ich mal weitestgehend vergessen. Denn das sind behüllte Viren, und behüllte Viren sind gegen Eintrocknung extrem empfindlich."

Geldautomatenbetreiber sehen rot

Alles also nur, um das Bargeld loszuwerden? Aldi Nord wehrt sich gegenüber diesen Anschuldigungen und  nennt den Vorwurf haltlos. Bargeldlose Bezahlvorgänge seien in der Regel für den Discounter sogar teurer. Es gehe laut eigener Aussage darum, den direkten Kontakt zwischen Kassenpersonal und Kunden zu verringern.

So oder so. Für die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten geht es um ihre Existenz. „Es ist also auch eine ökonomische Frage, über die hier gerade diskutiert wird. Wer verdient am Bargeld mit? Ist es der Supermarkt, sind es die Geldautomatenbetreiber, die überlegen müssen, wie zukunftsfähig ist der Geldautomat an sich?“, erklärt Wirtschaftspsychologe Janko Laumann.

Corona wird nicht das Ende des Bargeldes sein

Laumann glaubt, dass die Pandemie das Bezahlverhalten generell verändern könne. In immer mehr Geschäften ist das Zahlen mit Kredit- oder Girokarte möglich – auch dort, wo man zuvor nur bar zahlen konnte. „Corona kann insofern ein Startschuss sein, dass immer mehr Geschäfte, auch Bäckereien, kleine Konditoreien sich überlegen, Bargeldlos-Zahlen zu ermöglichen“, erklärt der Wirtschaftspsychologe.

Dennoch: Das Ende des Bargeldes wird auch die Corona-Pandemie nicht sein. „Das Bargeld, das lege ich mir zu Hause hin, das habe ich da einfach. Weil ich auch nicht weiß, was sonst so auf mich zukommt im Leben. Also es gibt so eine gewisse Sicherheit, dass ich immer entscheiden und bezahlen kann. Auf der anderen Seite habe ich eben auch, wenn ich mit Bargeld bezahle, immer den Überblick: Was kann ich mir noch leisten und was nicht? Weil mein Portemonnaie eben irgendwann leer oder eben noch voll ist“, beruhigt Laumann.

Anzeige

Kaufen und verkaufen von mehr als 400 Kryptowährungen möglich. Bitvavo gehört zu den günstigsten Krypto-Anbietern in Deutschland. » Mehr erfahren

  • # Über 400 Kryptowährungen handelbar
  • # In Deutschland reguliert
  • # Niedrige Handelsgebühren (0,00 % - 0,25 %)
  • # Hohe Sicherheit: Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • # Über 2 Millionen aktive Nutzer

Zurück

Preise vergleichen und sparen

Forward-Darlehen: Angebote vergleichen & niedrige Zinssätze sichern

Kosten, Einsparungen, Einsatz: Alle wichtigen Infos rund zum Thema Forward-Darlehen-Vergleich

Online Broker: Kosten vergleichen & Geld sparen!

Die besten Online Broker im Vergleich: Finden Sie jetzt das günstigste Depotkonto auf mobilebanking.de!

Festgeld-Vergleich: Aktuelle Top-Festgeldzinsen.

Finden Sie die besten Festgeld-Angebote und Zinsen!

Nachhaltige digitale Vermögensverwaltung: Anbieter im Vergleich

Die besten Anbieter von grünen Geldanlagen im Vergleich

Minikredit-Vergleich: Kleinkredite vergleichen und sparen!

Ein Minikredit bzw. Kleinkredit wird oft benötigt, um kleinere Anschaffungen einfach & schnell zu finanzieren.

Studentenkonto: Vergleich für die besten Studi-Konten!

Studentenkonto-Vergleich bei mobilebanking.de: Jetzt vergleichen und das beste Girokonto für Studenten finden

Lesen Sie auch

Über uns

Die Redaktion von Mobilebanking.de vergleicht die neuesten Banking-Apps und die besten Mobile-Banking-Anbieter, macht auf attraktive und nachhaltige Geldanlage-Möglichkeiten, besondere Trading-Deals und Finanz-Angebote aufmerksam. Darüber hinaus berichtet das Redaktionsteam über die neuesten Mobile-Banking-Trends, schreibt über Fintech-Unternehmen und Innovationen im Mobile-Trading-, Robo-Advisor- & Mobile-Payment-Bereich.

Informa­tionen

Impressum

Datenschutz

Partner