Digitaler Euro: Bedrohung für kleine Banken?

Studie zum digitalen Zentralbankgeld: Digitaler Euro könnte kleinere Banken in Bedrängnis bringen

Der digitale Euro befindet sich aktuell in der Versuchsphase. Sollte er eingeführt werden, könnte das vor allem kleinere Banken in Schwierigkeiten bringen. Eine Studie weist auf die Risiken der Einführung hin.

Anzeige

Plus500 ist eine führende CFD-Handelsplattform, die eine große Auswahl an Finanzinstrumenten anbietet. Jetzt können Sie Ihr Geld über eine intuitive und benutzerfreundliche Plattform in die beliebtesten Aktien und die aktuellsten IPOs der Welt investieren. Neu im Handel? Beginnen Sie ohne Risiko mit dem Demo-Konto von Plus500! Handeln Sie jederzeit von Ihrem Desktop oder Mobiltelefon! Und erhalten Sie 24/7 Support! » Jetzt Depot eröffnen

HANDELN SIE VERANTWORTUNGSVOLL!

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

UMTAUSCH IN DIGITALEN EURO KÖNNTE DEN BANKEN PROBLEME BEREITEN

Eine aktuelle Studie unter 700 Banken weist auf Gefahren bei der Einführung des digitalen Euro hin: Sollten zu viele Kunden den digitalen Euro nutzen und sollte das in großem Umfang möglich sein, könnte das zahlreiche kleinere Banken in Bedrängnis bringen. - Quelle: Shutterstock.com

Ein digitaler Euro, der direkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgegeben wird, könnte bei kleineren Banken einen Liquiditätsengpass auslösen. Darauf weist der Bundesverband deutscher Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) hin, der eine Untersuchung zum digitalen Euro unter 714 Instituten durchgeführt hat, wie das Handelsblatt berichtet.

Denn: Sollten zu viele Kunden den digitalen Euro nutzen und Einlagen gegen das virtuelle Geld umtauschen, würde das gerade kleinere Banken in Bedrängnis bringen. Bei einer Obergrenze von 3.000 Euro pro Kunde würden danach nur noch 56 der Institute die gesetzlich vorgeschriebenen Liquiditätspuffer vorhalten können, gibt der Verband zu Bedenken. Bei einer Obergrenze von 500 Euro bekämen dagegen nur 18 Genossenschaftsbanken Probleme.

WIE WÜRDE DIE EINFÜHRUNG DES DIGITALEN EURO ABLAUFEN?

Beim digitalen Euro handelt es sich um ein elektronisches Zahlungsmittel, das direkt von der EZB ausgegeben würde. Während ein Bankguthaben juristisch eine Forderung (Kredit) des Bankkunden gegenüber seiner Bank ist, ist echtes Zentralbankgeld eine Forderung gegenüber der Zentralbank selbst. Bislang gibt es Zentralbankgeld der EZB nur in Form von Bargeld.

Die Einführung des digitalen Euro würde bedeuten: Verbraucher hätten ein Konto direkt bei der EZB. Sie würden Guthaben von ihrer Hausbank abziehen, um es in den digitalen Euro umzuwandeln. Sollten Verbraucher zu viel Geld bei der EZB haben, könnten denn klassischen Banken die nötigen Einlagen als Liquidität fehlen. Die betroffenen Institute müssten sich dann entweder anderweitig Liquidität zu ungünstigeren Konditionen beschaffen oder die Kreditvergabe einschränken, um wieder die vorgeschriebenen Liquiditätspolster zu erreichen. Daher sorgt das Thema digitaler Euro aktuell für Nervosität in der deutschen Bankenbranche.

NIEDRIGE OBERGRENZE GEFORDERT

Eine Lösung für dieses Problem könnte eine niedrige Obergrenze für die Höhe der Summe sein, die Verbraucher in den digitalen Euro umwandeln dürfen. Wie die BVR-Studie aufzeigt, wären die Folgen bei einem Limit von 500 Euro pro Kunde weniger gravierend als bei einer Höchstgrenze von 3.000 Euro.

Allerdings gibt es Fachleute, die laut dem Medienbericht anonym bleiben wollen, die das BVR-Szenario für überzogen halten. Der Verband spricht selbst ebenfalls von einem „Extremszenario“, wenn jeder Bankkunde 3.000 Euro in den digitalen Euro umwandeln wollte: Es sei doch eher unwahrscheinlich, dass alle aktiven Privatkunden auch wirklich über Bankguthaben von mindestens 3.000 Euro verfügten - und sie dann direkt in digitales Geld umwandeln wollten. Die Abflüsse dürften in dieser Rechnung zu hoch angesetzt sein. Dennoch stellen die Berechnungen des BVR die erste konkrete Folgeabschätzung zu möglichen Konsequenzen eines digitalen Euros für das Bankensystem dar. Sie zeigen auf, wie wichtig solche Kalkulationen vor der Einführung eines digitalen Zentralbankgeldes sein werden.

Anzeige

Kaufen und verkaufen von mehr als 400 Kryptowährungen möglich. Bitvavo gehört zu den günstigsten Krypto-Anbietern in Deutschland. » Mehr erfahren

  • # Über 400 Kryptowährungen handelbar
  • # In Deutschland reguliert
  • # Niedrige Handelsgebühren (0,00 % - 0,25 %)
  • # Hohe Sicherheit: Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • # Über 2 Millionen aktive Nutzer

Zurück

Preise vergleichen und sparen

Kreditkarten: Vergleich, Preise, Prämien & Startguthaben!

Mit dem Kreditkarten-Vergleich von mobilebanking.de können Sie bequem die Angebote und Konditionen vergleichen

Minikredit-Vergleich: Kleinkredite vergleichen und sparen!

Ein Minikredit bzw. Kleinkredit wird oft benötigt, um kleinere Anschaffungen einfach & schnell zu finanzieren.

Studenten-Kreditkarte: Vergleich, Preise & Testsieger!

Kostenlose & günstige Kreditkarten für Studenten vergleichen, die beste Kreditkarte finden & online beantragen

Zahnzusatz-Versicherung-Vergleich: Tarife vergleichen & sparen

Machen Sie den Check & erfahren Sie, was Sie bei einem Vergleich und bei der Tarif-Wahl beachten müssen

Festgeld-Vergleich: Aktuelle Top-Festgeldzinsen.

Finden Sie die besten Festgeld-Angebote und Zinsen!

Baufinanzierung: Vergleich der besten Banken & Zinsen!

Insbesondere bei der Baufinanzierung ist ein Vergleich wichtig, denn es geht um sehr hohe Kreditsummen.

Lesen Sie auch

Über uns

Die Redaktion von Mobilebanking.de vergleicht die neuesten Banking-Apps und die besten Mobile-Banking-Anbieter, macht auf attraktive und nachhaltige Geldanlage-Möglichkeiten, besondere Trading-Deals und Finanz-Angebote aufmerksam. Darüber hinaus berichtet das Redaktionsteam über die neuesten Mobile-Banking-Trends, schreibt über Fintech-Unternehmen und Innovationen im Mobile-Trading-, Robo-Advisor- & Mobile-Payment-Bereich.

Informa­tionen

Impressum

Datenschutz

Partner