Digitec Galaxus, das Schweizer Amazon, akzeptiert Kryptowährungen

Ab sofort können Kunden des Schweizer Online-Händlers mit verschiedenen Cyberdevisen zahlen

Digitec Galaxus – das größte Schweizer Online-Versandhaus – akzeptiert ab sofort Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Dies könnte die Akzeptanz von Bitcoin und Co. deutlich steigern.

Mit Bitcoin und Co. ab Bestellwert von 200 Franken zahlen

Quelle: Shutterstock

2017 hat die Kryptowährung Bitcoin einen weltweiten Hype ausgelöst, der jedoch schnell wieder vorbei war. Bis heute sind Kryptowährungen nicht vollständig akzeptiert. Dies könnte sich aber nach und nach ändern. Den ersten wichtigen Baustein dafür legte jüngst das „Schweizer Amazon“ Digitec Galaxus.  Ab sofort können Kunden des Schweizer Online-Händlers mit verschiedenen Cyberdevisen zahlen. Neben Bitcoin werden auch Altcoins wie Ethereum, Ripple oder Litecoin akzeptiert.

Digitec Galaxus betreibt die zwei Online-Handelsplattformen galaxus.ch, ein Online-Warenhaus ähnlich wie Amazon, sowie digitec.ch, ein Online-Shop für Elektronik. Zur Verfügung steht die Krypto-Bezahlmetode ab einem Bestellwert von 200 Schweizer Franken (umgerechnet etwa 177 Euro).

Transaktionsgebühren werden fällig

Für das Bezahlen mit Bitcoin und Co. kooperiert Digitec Galaxus mit dem auf E-Bezahlungen spezialisierten Schweizer Unternehmen Datatrans AG. Die Zahlungsabwicklung übernimmt das dänische Unternehmen Coinify. Seitens Digitec Galaxus werden für das Bezahlen mit Krypto keine Gebühren fällig; Coinify behält aber 1,5 Prozent des umgerechneten Kaufbetrags ein.

Zudem können laut Digitec Galaxus weitere Transaktionskosten entstehen. Das soll sich laut Datatrans-Chef Hanspeter Maurer aber zukünftig ändern: „Die Technologie wird laufend weiterentwickelt. Schnellere und kostengünstigere Transaktionen sind bereits am Horizont.“

Auch Avnet öffnet sich für Krypto-Währung

Auch der US-amerikanische Elektronik-Hersteller Avnet hat sich kürzlich für Bitcoin und Bitcoin Cash geöffnet. Als Partner steht Avnet der bekannte Zahlungsanbieter BitPay zur Seite, der auch Konzern-Giganten wie Microsoft und Virgin zu den Kunden zählt. Bei Avnet liegt die Transaktionsgebühr bei einem Prozent. Das US-Tech-Unternehmen gab an, mit der Einführung von Kryptowährung auf die weltweit etwa 250.000 täglich getätigten Bitcoin-Transaktionen reagieren zu wollen. Gleichzeitig wolle das Unternehmen die Fortschritte bei Cyberdevisen unterstützen.

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