Plant die DKB einen Stellenabbau?

Transformation bei der DKB

Die DKB will bis 2024 acht Millionen Kunden erreichen, gleichzeitig soll das Geldinstitut aber restrukturiert werden. Offenbar ist in diesem Zusammenhang auch der Abbau von Stellen geplant, wie aus Medienberichten hervorgeht.

Restrukturierungsmaßnahmen

Trotz Wachstums bereitet sich die DKB allem Anschein nach auf einen Abbau von Jobs vor. - Quelle: Shutterstock.com

 

Die DKB ist eine der größten Direktbanken und beschäftigt 3.840 Mitarbeiter in Deutschland. Wie im Rahmen des Konzernabschlusses der Mutter BayernLB jetzt bekannt wurde, soll der Personalkörper allerdings abgebaut werden: für geplante Transformations- und Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits Rückstellungen in Höhe von 38 Millionen Euro gebildet worden, berichtet das Online-Magazin Finanz-szene.de. Jedoch gehe es nicht um eine Sanierung oder Restrukturierung im klassischen Sinne, vielmehr benötige die DKB auf dem Weg zu einem Technologie-Unternehmen andere Profile und Kompetenzen als bisher, heißt es weiter.

Kundenwachstum gewünscht

Wie aus den aktuellen Zahlen der BayernLB hervorgeht, ist der Vorsteuergewinn der DKB im Jahr 2020 um zwölf Prozent auf 264 Millionen Euro gesunken. Die Risikovorsorge hat im Vergleich zum Vorjahr abgenommen, was mit Blick auf die Corona-Pandemie etwas verwundert. Begründet wurde der neuerliche Rückgang unter anderem mit strategischen Investitionen in Vertrieb und Digitalisierung. Das Kundenwachstum setzte sich im vergangenen Jahr fort, netto verzeichnete die Direktbank 300.000 Neukunden. Bis 2024 möchte die DKB auf acht Millionen Kunden zu kommen, derzeit liegt die Kundenzahl bei 4,6 Millionen.

Der radikale Umbau, den die BayernLB 2019 angekündigt hatte, ist durch die Corona-Pandemie ins Stocken geraten – davon ist auch die Tochter DKB betroffen. Der Mutterkonzern hat sich nach eigenen Angaben vorgenommen, vom universalbanknahen Institut zum fokussierten, effizienten Spezialfinanzierer zu werden. Dabei soll die Direktbank DKB der BayernLB als Innovationstreiber zur Seite stehen, als eine von drei Säulen neben dem Immobilien- und Verbundgeschäft mit den Sparkassen sowie dem Unternehmens- und Marktgeschäft.

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