Festgeldzinsen sinken 2024

Verivox Analyse: Festgeldzinsen sinken unter 3 Prozent, Tagesgeld stagniert

Viele Banken senken ihre Festgeldzinsen. Analysten sprechen von einer Eintrübung des Zinsumfelds und prognostizieren eine weitere Verschlechterung der Zinskonditionen für Anleger. Wer jetzt noch Geld für einige Jahre anlegen will, sollte schnell sein.

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Sinkende Festgeldzinsen für Anleger

Die Zinswende nimmt weiter Fahrt auf. Wer sein Geld für zwei Jahre fest anlegt, erhält im Schnitt aktuell noch 2,99 Prozent Zinsen. Das ist der niedrigste Stand seit Juli 2023. - Quelle: Shutterstock.com

Die Banken verschlechtern ihre Zinskonditionen für Anleger. Wer sein Geld für zwei Jahre fest anlegt, erhält aktuell bei überregionalen Banken im Schnitt nur noch 2,99 Prozent Zinsen. Das ist der niedrigste Stand seit Juli 2023. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox. Zum Vergleich: Anfang November boten bundesweit aktive Banken im Schnitt noch um 0,4 Prozentpunkte höhere Festgeldzinsen, also 3,39 Prozent.

Die regionalen Kreditinstitute zahlen im Mittel deutlich weniger Zinsen. Sparkassenkunden erhalten im Schnitt 2,18 Prozent, wenn sie Geld für zwei Jahre fest anlegen. Durchschnittlich 2,22 Prozent streichen Sparer bei den regionalen Genossenschaftsbanken ein. Dazu zählen die örtlichen Volks- und Raiffeisenbanken sowie die PSD- und Sparda-Banken. Für die Analyse hat Verivox die aktuellen Tages- und Festgeldkonditionen von rund 800 Banken und Sparkassen ausgewertet.

"Perspektivisch rechnen die Kreditinstitute mit einer Eintrübung des Zinsumfelds und preisen das in ihre Festgeldkonditionen heute schon ein", kommentiert Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH die Auswertung: "In allen Marktsegmenten und über alle Laufzeiten beobachten wir inzwischen wieder sinkende Festgeldzinsen."

Sparer sollten jetzt noch einsteigen

Trotz der jüngsten Zinssenkungen sind die besten Festgeldangebote im Markt immer noch so hoch verzinst, dass sich der Einstieg für Sparer lohnt. "Wer noch größere Geldreserven auf dem Tagesgeldkonto parkt, sollte möglichst bald handeln und einen Teil dieser Ersparnisse ins Festgeld umschichten", rät Maier: "So können sich Sparer hohe Zinsen über einen längeren Zeitraum festschreiben und müssen sich über künftige Zinssenkungen erst einmal keine Gedanken mehr machen."

Verivox hat untersucht, welche Banken beides bieten – lukrative Zinsen und ein Höchstmaß an Sicherheit. Berücksichtigt wurden ausschließlich Banken aus wirtschaftsstarken Ländern, denen die großen Ratingagenturen eine gute Bonität attestieren und die somit besonders starken Einlagenschutz bieten. Bis zu 3,8 Prozent Zinsen zahlen Banken aus diesem Marktsegment aktuell für Festgeldanlagen mit zwei Jahren Laufzeit. Einjähriges Festgeld bringt mit bis zu 3,85 Prozent in der Spitze noch geringfügig höhere Zinsen.

Stagnierende Tagesgeldzinsen seit Anfang Dezember

Beim Tagesgeld beobachtet Verivox in der Breite des Marktes noch keine sinkenden Zinsen. Durchschnittlich 1,72 Prozent bringen Tagesgeldanlagen bei bundesweit aktiven Banken aktuell. Seit Anfang Dezember stagnieren die Tagesgeldzinsen auf nahezu unveränderter Höhe. Anders als beim Festgeld können die Banken ihre Konditionen für täglich verfügbare Einlagen jederzeit an aktuelle Marktentwicklungen anpassen und müssen die erwartete Zinsentwicklung nicht schon im Voraus einpreisen.

Mittelfristig rechnet Verivox aber auch hier mit sinkenden Zinsen: "Voraussichtlich im Sommer dürfte die Europäische Zentralbank zum ersten Mal wieder die Leitzinsen senken. Spätestens dann wird das eingetrübte Zinsumfeld auch aufs Tagesgeld durchschlagen", so Maiers Prognose.

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