Fintech-Studie zum Standort Deutschland

Nur jeder fünfte Fintech-Gründer würde wieder in Deutschland gründen

Laut einer aktuellen Studie zum Fintech-Standort Deutschland fühlen sich Gründer hierzulande von zu viel Bürokratie ausgebremst. So müssen Fintechs jahrelang auf eine Bafin-Erlaubnis warten. Hinzu kommen Probleme bei der Finanzierung.

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Schlechte Noten für den Fintech-Standort Deutschland

Fintech-Gründer müssen in Deutschland auf eine Bafin-Erlaubnis im Schnitt zwei Jahre warten. - Quelle: Shutterstock.com

In ihrem Koalitionsvertrag haben sich SPD, FDP und Grüne das Ziel gesetzt, Deutschland zum europaweit führenden Standort für Fintechs zu machen – doch von diesem Versprechen sind sie nach Ansicht der Startups noch weit entfernt. Für ihre bisherigen Bemühungen vergeben die Fintechs bislang nur die Schulnote „ausreichend“, gerade einmal 19 Prozent würden wieder in Deutschland gründen. Nur 18 Prozent sind der Meinung, in Deutschland gibt es genug Venture Capital für Fintechs, 19 Prozent bewerten das Finanzierungs-Ökosystem für Fintechs in Deutschland insgesamt als positiv. Das sind Ergebnisse einer heute veröffentlichten Studie „Standort Deutschland: Fintechs ziehen Bilanz” des Digitalverbands Bitkom.

„Fünf der zwölf führenden Finanzdienstleister in Deutschland sind Fintechs, das unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Tech-Startups für die Finanzbranche“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Umso wichtiger ist es, dass wir europa- und weltweit konkurrenzfähige Rahmenbedingungen schaffen, damit Fintechs sich für den Standort Deutschland zum Gründen und Wachsen entscheiden und von hier aus international erfolgreich werden.“

Zu viel Bürokratie, zu wenig Venture Capital

Größte Herausforderung beim Wachstum ist für deutsche Fintechs Bürokratie und Verwaltungsaufwand (46 Prozent). Fintechs, die von der Aufsichtsbehörde Bafin eine Erlaubnis für Dienstleistungen des Bank- und Finanzwesens erhalten haben, mussten darauf im Schnitt zwei Jahre warten. Weitere Herausforderungen sind die Finanzierung (33 Prozent) sowie die schwierige Zusammenarbeit mit etablierten Playern (22 Prozent). 19 Prozent nennen die Erlangung einer aufsichtsrechtlichen Lizenz, je 17 Prozent laufende Aufsichtspflichten sowie ein zu schwach ausgeprägte Fintech-Ökosystem. Dagegen sehen nur 7 Prozent den Wettbewerb in Deutschland als Wachstumshemmnis.

Insgesamt erlebt eine deutliche Mehrheit von zwei Drittel (65 Prozent) der Fintechs die Finanzmarktregulierung in Deutschland als einschränkend für ihr Unternehmen. 82 Prozent beklagen, dass in Deutschland bei der Umsetzung von Regulierungsvorgaben die Risikovermeidung statt Innovation oder Kundenerfahrung im Zentrum steht. 67 Prozent sehen sich dadurch im weltweiten Wettbewerb benachteiligt, 53 Prozent im europäischen Wettbewerb. Entsprechend plädieren 72 Prozent für ein klares und harmonisiertes Lizenzierungsverfahren in allen EU-Mitgliedsstaaten. Das würde den Marktzugang für Fintechs erleichtern, weil sie in jedem EU-Land dieselben Anforderungen und Standards erfüllen müssten.

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