Geldautomaten in Deutschland: Anzahl der Automaten rückläufig

Trend zum bargeldlosen Bezahlen lässt Geldautomaten schwinden

In Deutschland werden immer weniger Bankautomaten genutzt. Nicht zuletzt seit dem Beginn der Corona-Pandemie heben die Kunden weniger Bargeld am Automaten ab. Die Betreiber der Geräte verzeichnen einen Einbruch von bis zu 75 Prozent bei der Nachfrage nach Cash.

Anzeige

Plus500 ist eine führende CFD-Handelsplattform, die eine große Auswahl an Finanzinstrumenten anbietet. Jetzt können Sie Ihr Geld über eine intuitive und benutzerfreundliche Plattform in die beliebtesten Aktien und die aktuellsten IPOs der Welt investieren. Neu im Handel? Beginnen Sie ohne Risiko mit dem Demo-Konto von Plus500! Handeln Sie jederzeit von Ihrem Desktop oder Mobiltelefon! Und erhalten Sie 24/7 Support! » Jetzt Depot eröffnen

HANDELN SIE VERANTWORTUNGSVOLL!

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Einbruch um 75 Prozent

Immer mehr Geldautomaten werden wegen sinkender Nachfrage außer Betrieb genommen.

Weil die Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie häufiger mit der Karte oder dem Smartphone bezahlen, sinkt in Deutschland der Bedarf an Bargeld. Das hat auch Auswirkungen auf die Betreiber von Geldautomaten. Durch die Coronakrise sei die Nachfrage nach Bargeld an den Automaten um 75 Prozent eingebrochen, erklärte Kersten Trojanus, Geschäftsführer des Geldautomatenbetreibers IC Cash und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten. In der Arbeitsgemeinschaft haben sich freie Aufsteller von Geldautomaten zusammengeschlossen. Sie betreiben rund 5.000 Automaten bundesweit, das ist etwa ein Zehntel der gesamten in Deutschland betriebenen Geldautomaten. Der Einbruch ist dramatisch: laut Trojanus sind rund 1.000 der Geräte derzeit nicht in Betrieb, etwa 200 bis 300 wurden sogar komplett abgebaut.

Trend zum Abheben im Supermarkt

Das stetige Wachstum, das die Geldautomatenbetreiber noch bis vor zwei Jahren verzeichnen konnten, scheint endgültig vorbei zu sein. 2018 wurden noch 57.800 Geräte gezählt, seitdem sind die Zahlen rückläufig. Auch die Banken bestätigen den Trend zu weniger Bargeld: Die Commerzbank nennt einen Rückgang zwischen 10 und 15 Prozent, bei den Sparkassen ist ebenfalls von weniger Bargeld die Rede. Neben der Corona-Pandemie gibt es noch einen weiteren Grund, warum die Verbraucher immer seltener zum Geldautomaten gehen: mittlerweile bieten viele Supermärkte und Drogerien Bargeldabhebungen an der Kasse als zusätzliche Dienstleistung an. Der Bargeld-Service kommt gut an, jeder fünfte Kunde nutzt den Service im Laden bereits. Bei Rossmann ist das Geldabheben sogar ohne einen konkreten Einkauf möglich, bei dm unabhängig von einem Mindestbetrag.

Kostenfaktor Bankautomat

Geldautomaten sind zudem kostenintensiv: Zwischen 20.000 und 25.000 Euro kostet ein Gerät im Schnitt, die monatlichen Kosten liegen laut Branchenzahlen bei rund 2.000 Euro. Nach Angaben der Braunschweigischen Landessparkasse rechnet sich der wirtschaftliche Betrieb ab mindestens 2.000 Transaktionen pro Monat für die Bank. Hinzu kommt das Risiko, dass ein Bankautomat gesprengt oder über technische Tricks leergeräumt werden kann.

Dennoch lässt sich kaum von einem Ende der Geldautomaten sprechen. Etablierte Banken sehen gerade in ihrem dichten Netz an Geldautomaten ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern wie den digitalen Neobanken. Mit 1.052 Geräten pro eine Million Einwohner liegt Deutschland im Mittelfeld bei der Geldautomaten-Dichte. Österreich und Portugal haben mit 1.500 bis 1.600 Automaten pro eine Million Einwohner die meisten Bankomaten. Ganz hinten liegen Länder wie Schweden, Finnland und die Niederlande, in denen das Bargeld kaum noch eine Rolle spielt.

Anzeige

Kaufen und verkaufen von mehr als 400 Kryptowährungen möglich. Bitvavo gehört zu den günstigsten Krypto-Anbietern in Deutschland. » Mehr erfahren

  • # Über 400 Kryptowährungen handelbar
  • # In Deutschland reguliert
  • # Niedrige Handelsgebühren (0,00 % - 0,25 %)
  • # Hohe Sicherheit: Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • # Über 2 Millionen aktive Nutzer

Zurück

Preise vergleichen und sparen

Geschäftskonto-Vergleich: Kosten & Gebühren im Check!

Kostenloses Geschäftskonto gesucht? Jetzt online Konditionen und Leistungen vergleichen!

Kfz-Versicherungs-Vergleich: Sichern Sie sich die besten Angebote!

Machen Sie den Vergleich – mit den attraktivsten Konditionen!

Tagesgeld-Vergleich: Das beste Tagesgeld-Konto finden!

Top-Tagesgeld-Zinsen: Vergleichen Sie mit unserem Tool verschiedene Tagesgeld-Konten.

Minikredit-Vergleich: Kleinkredite vergleichen und sparen!

Ein Minikredit bzw. Kleinkredit wird oft benötigt, um kleinere Anschaffungen einfach & schnell zu finanzieren.

Festgeld-Vergleich: Aktuelle Top-Festgeldzinsen.

Finden Sie die besten Festgeld-Angebote und Zinsen!

Business-Kreditkarten im Vergleich: Günstige Angebote für Unternehmer!

Mit dem Vergleich von mobilebanking.de kostenlose und günstige Kreditkarten für Unternehmer vergleichen

Lesen Sie auch

Über uns

Die Redaktion von Mobilebanking.de vergleicht die neuesten Banking-Apps und die besten Mobile-Banking-Anbieter, macht auf attraktive und nachhaltige Geldanlage-Möglichkeiten, besondere Trading-Deals und Finanz-Angebote aufmerksam. Darüber hinaus berichtet das Redaktionsteam über die neuesten Mobile-Banking-Trends, schreibt über Fintech-Unternehmen und Innovationen im Mobile-Trading-, Robo-Advisor- & Mobile-Payment-Bereich.

Informa­tionen

Impressum

Datenschutz

Partner