Internationale Bitcoin-Studie

Millennials vertrauen Bitcoin mehr als traditionellen Banken

Das Branchenmagazin The Tokenist hat rund 4.800 Personen zum Thema Bitcoin als Investment befragt. Dabei zeigt sich, dass insbesondere junge Erwachsene aus der Generation der Millennials großes Vertrauen in die Kryptowährung hegen.

Junge Erwachsene vertrauen dem Bitcoin

Internationale Studie: Jeder zweite Millennial würde den Bitcoin Aktien, Immobilien und Gold bevorziehen.

Laut einer internationalen Studie des Branchenmagazins The Tokenist wächst weltweit das Interesse an der Digitalwährung Bitcoin. Insbesondere bei den Millennials, also der Altersgruppe der jungen Erwachsenen genießt der Bitcoin großes Vertrauen: 45 Prozent der befragten Millennials in 17 Ländern gaben an, dass sie Bitcoin gegenüber Aktien, Immobilien und Gold bevorzugten. Gegenüber der Erhebung im Jahr 2017 ist das ein Anstieg von 13 Prozent. Bei den über 65-jährigen hingegen würden nur 5 Prozent in Bitcoin statt in Aktien, Immobilien oder Staatsanleihen investieren.

Krypto als Gegenentwurf zum traditionellen Finanzsystem

Trotz einiger Volatilitätszyklen konnte die Kryptowährung in den vergangenen drei Jahren das Vertrauen der Verbraucher gewinnen: so gaben 47 Prozent der Befragten an, bereits heute größeres Vertrauen in Bitcoin zu haben als in die traditionellen Banken. Gegenüber 2017 ist das ein Zuwachs von 29 Prozent. Damals sagten noch rund 82 Prozent aus, das sie den Big Banks mehr vertrauten gegenüber 18 Prozent, die auf die Digitalwährung setzten. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass die Digitalwährung Bitcoin zunehmend als vertrauenswürdiges Investmentobjekt wahrgenommen wird, vor allem unter jungen, tech-affinen Erwachsenen. Die jüngsten Börsencrashs, die Undurchsichtigkeit der Finanzmärkte und der Schub in Richtung Digitalisierung durch die Coronakrise hätten offenbar dazu geführt, dass der Bitcoin als eine Art Gegenentwurf zum traditionellen, globalen Banken- und Finanzsystem Banken wahrgenommen wird, schlussfolgern die Autoren der Studie.

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