„Lidl Pay“-App

Lebensmittel-Discounter bietet eigene mobile Bezahllösung an

Lidl hat mit der App „Lidl Pay“ eine eigene Bezahl-App auf den Markt gelauncht. Aktuell wird der Dienst in Spanien getestet. Anschließend soll die App auch nach Deutschland kommen.

Bezahl-App an Kundenbindungs-App „Lidl Plus“ gekoppelt

Quelle: Lidl

Der Lebensmittel-Discounter Lidl testet aktuell eine eigene mobile Bezahllösung. „Lidl Pay“ ist laut der „Lebensmittelzeitung“ aktuell in Spanien im Einsatz. Dort können auch Kreditkarten von Visa oder Mastercard hinterlegt werden. Nach erfolgreichem Test soll der Bezahldienst auch in Dänemark, Österreich, Polen und in Teilen Deutschlands zur Verfügung stehen. In Deutschland könnte dann auch via Lastschrift bezahlt werden.

Der Bezahldienst kann nur genutzt werden, wenn man sich die Kundenbindungs-App „Lidl Plus“ herunterlädt. Diese ist aktuell nur in ausgewählten Regionen Deutschlands nutzbar. Bis 2020 sollen sowohl „Lidl Plus“ als auch „Lidl Pay“ bundesweit zur Verfügung stehen.

Bezahlen mit „Lidl Pay“: Autorisierung über Fingerabdruck oder PIN

Die Bezahlung über „Lidl Pay“ funktioniert über das Scannen eines QR-Codes an der Kasse. Während des Bezahlvorgangs muss sich der Nutzer mit seinem Fingerabdruck oder einer PIN autorisieren. Bei erfolgreicher Autorisierung werden die Bezahldaten übertragen und gegebenenfalls Rabatte abgezogen sowie ein elektronischer Kassenzettel versendet.

Bleibt die Frage, welche Daten gesammelt werden und was mit ihnen passiert. In der Datenschutzbestimmung des Discounters steht, dass die App die besuchte Filiale, die erworbenen Produkte nach Art, Menge und Preis, die eingelösten Coupons, die Bon-Summe sowie den Zeitpunkt des Bezahlvorgangs und den Typen der verwendeten Zahlungsmittel sammelt. Zusätzlich registriert Lidl angeschaute und aktivierte Coupons, das Klickverhalten sowie die eigene Stammfiliale.

Mit „Lidl Pay“ tritt der Discounter in direkter Konkurrenz zu den beiden Riesen Apple Pay und Google Pay. Hauptkonkurrent Aldi will im Übrigen keinen eigenen Bezahldienst auf den Markt bringen. Dies teilte der Konzern gegenüber der FAZ mit. Stattdessen setze man dort auf Apple Pay und Google Pay.

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