Neobanken verdienen kein Geld!

Internationale Neobanken-Studie: Großteil der Neobanken weltweit arbeitet nicht profitabel

Nur wenige Neobanken sind profitabel: nicht einmal 5 Prozent weltweit arbeiten kostendeckend, wie eine neue Studie ermittelt hat. Trotzdem hält der Trend zu Neugründungen an.

Anzeige

quirion: Deutschlands beste digitale Geldanlage - quirion ist Testsieger und bester Robo–Advisor. Mit dem ETF-Sparplan von quirion können Sie ganz einfach und bequem Vermögen aufbauen. Und das bereits ab einer Sparrate von 25 € pro Monat. Neukunden, die jetzt ein kostenloses Depot und einen ETF-Sparplan bei Quirion einrichten, bekommen eine Prämie in Höhe von 100,- Euro geschenkt. » Mehr erfahren

Nur 2 von 25 Neobanken sind profitabel

Gerade einmal zwei von 25 der größten Neobanken der Welt sind derzeit profitabel und arbeiten kostendeckend. - Quelle: Shutterstock.com

Die große Mehrheit der Neobanken arbeitet nicht kostendeckend. Das geht aus dem Global Neobaking Radar der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners hervor. Demnach sind gerade einmal zwei der 25 größten Neobanken der Welt profitabel. Die Mehrheit der Challenger-Banken erzielte rein rechnerisch weniger als 28 Euro Jahresumsatz pro Kunde.

Weltweit gibt es etwa 400 Neobanken, auf dem deutschen Markt sind 13 Digitalbanken aktiv. Obwohl die Challenger-Banken fast eine Milliarde Kundenkonten zählen und von ihren Kunden dank moderner Technologie meist gut bewertet werden, erwirtschaften die meisten Anbieter keine Gewinne. Auch rund zehn Jahre nach dem Start der ersten Neobanken ist fast keine von ihnen rentabel, wie die neue Simon-Kucher-Studie zeigt. Laut Studienautor Christoph Stegmeier ist eine der wenigen Neobanken, die besonders rasch den Break-Even erzielte, die Kakao Bank in Südkorea. Sie habe dabei von einem frühen Fokus auf Konsumkredite profitiert, so Stegmeier, Senior Partner bei der Unternehmensberatung.

Die häufigen Fehler machen Neobanken

Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche Neugründungen von Neobanken: Laut dem Report wurden 94 Neobanken im Jahr 2020 gegründet, 2021 kamen immerhin 59 neue hinzu. Mittlerweile handelt es sich bei jeder dritten Neugründung um eine reine Digitalbank, die von Finanzdienstleistungskonzernen oder konventionellen Banken gegründet wird. Laut Simon-Kucher wird sich dieser Trend weiter verstärken, denn etablierte Banken suchen nach Optionen, neue Märkte und Segmente zu erreichen. Zudem wollen sie die Gelegenheit nutzen, Kostenstrukturen im Rahmen der Digitalisierung zu senken.

In Deutschland gibt es derzeit zwischen sieben und acht Millionen Neobanking-Kunden. Gemäß dem Simon-Kucher-Ranking sind Neobanken in Deutschland im aktuellen Länder-Vergleich mit Platz 8 von 60 gut aufgestellt. Dennoch lohnt ein Blick auf die Fehler, die Neobanken häufig machen, auf für deutsche Challenger-Banken: so brechen viele Fintechs zu schnell in neue Märkte auf. Auch mangelnde Innovationen sowie das Unterschätzen des komplexen Banking-Geschäfts sind häufige Fehler. Zudem beschäftigen sich Neobanken oftmals nicht ausreichend mit ihren Monetarisierungsstrategien.

Anzeige

Krypto kaufen in Deutschland: Mit coindex sicher in Kryptowährungen investieren - ohne versteckte Kosten, Bafin reguliert & mit deutschem Support. Auf coindex können Anleger einfach, transparent und verlässlich mit Einmal-Anlagebeträgen oder in Form eines Sparplans in Kryptowerte investieren. Datengetrieben & index-basiert - ganz wie sie es von ETFs gewohnt sind. » Mehr erfahren

Zurück

Über uns

Die Redaktion von Mobilebanking.de vergleicht die neuesten Banking-Apps und die besten Mobile-Banking-Anbieter, macht auf attraktive und nachhaltige Geldanlage-Möglichkeiten, besondere Trading-Deals und Finanz-Angebote aufmerksam. Darüber hinaus berichtet das Redaktionsteam über die neuesten Mobile-Banking-Trends, schreibt über Fintech-Unternehmen und Innovationen im Mobile-Trading-, Robo-Advisor- & Mobile-Payment-Bereich.

Informa­tionen

Impressum

Datenschutz