Schweizer Fintech Neon sichert sich 5 Millionen

Smartphone-Bank bekommt neue Investorengelder

Frisches Geld für die Schweizer Smartphone-Bank Neon: in einer Finanzierungsrunde kann sich das Start-Up 5 Millionen Franken sichern. Mit dem Geld soll die Banking-App weiter ausgebaut werden.

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Erfolgreiche Finanzierungsrunde

Quelle: neon Switzerland AG

Seit August 2017 ist Neon auf dem Schweizer Markt aktiv. Das Start-Up bietet ein kostenloses Girokonto, das über eine App bedient wird und eine Kreditkarte. Mit seinem mobilen Angebot will Neon kundenfreundlicher und günstiger sein als die klassischen Geldinstitute im Land. Nun hat das Start-Up eine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Hauptinvestoren ist das Schweizer Medienunternehmen Tamedia: nach eigenen Angaben will der Verlag das junge Unternehmen sowohl finanziell unterstützen als auch mit seiner Expertise bei der Entwicklung und Vermarktung von digitalen Plattformen. Weitere Investoren sind der Risikokapitalgeber Backbone Ventures aus Zürich und Schweizer Business Angels wie Doodle-Gründer Myke Naef. Die Neon-Gründer präsentierten ihr Geschäftskonzept auch in der Schweizer Version der „Höhle der Löwen“ und konnten zwei Juroren von einem Investment in Höhe von 250.000 Franken überzeugen.

Ausbau des Produktes steht im Fokus

Das frische Geld soll nun in den Ausbau des Angebots fließen: geplant sei die Ergänzung von weiteren Funktionen wie E-Rechnungen und Self-Services wie Sperren. Eine Expansion sei derzeit nicht angedacht, man wolle sich auf den Schweizer Markt konzentrieren. Auch eine Erweiterung des derzeit 15-köpfigen Teams sei nicht geplant, um die Kostenstruktur weiterhin schlank zu halten.

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