Studie: Umgang mit Geld & Finanzen von Stadt zu Stadt unterschiedlich

Wie stehen Großstädter zum Thema "Geld"?

Eine aktuelle Studie unter den Bewohnern von fünf deutschen Großstädten hat ermittelt, wie die Verbraucher mit Geld umgehen, wofür sie es nutzen und ob sie für den Notfall Rücklagen gebildet haben.

Umfrage in 5 deutschen Großstädten

Die Bedeutung von Finanzen ist für Großstädter in Deutschland sehr unterschiedlich. - Quelle: Shutterstock.com

Wie stehen Verbraucher in den Großstädten zum Thema Finanzen? Welche Zahlungsmittel nutzen sie bevorzugt, wie gut sind sie im Notfall abgesichert? In einer aktuellen Studie von Finanzcheck.de wurden Bewohner zwischen 18 und 73 Jahren in den deutschen Top-Städten Hamburg, Berlin, München, Stuttgart und Köln befragt. Der Stellenwert von Geld ist unter den Befragten sehr unterschiedlich, für die einen ist es ein Tabuthema, für die anderen ein Statussymbol und für wieder andere nur Mittel zum Zweck. Aber fast alle sind sich einig, dass die eigene Freizeit wichtiger ist als der Kontostand.

Abgesehen von den Fixkosten geben die Befragten am meisten Geld für Essen und Restaurantbesuche (60 Prozent), Mode (41 Prozent) und Körperpflege/Kosmetik (39 Prozent) aus. Je jünger die Verbraucher sind, desto mehr geben sie für Mode und Sport aus. Ältere Stadtbewohner investieren ihr Geld eher in Essen und Restaurantbesuche.

Mehrheit setzt auf klassische Zahlungsmittel

Wie die Studie weiter zeigt, setzt die Mehrheit der Befragten auf klassische Zahlungsmittel und Finanzprodukte wie Bargeld und Sparbuch. Allerdings sind jüngere Befragte tendenziell offen für moderne Alternativen wie Mobile Payment und Kryptowährungen. Männer investieren dabei deutlich häufiger in Kryptogeld als Frauen. In Bezug auf Corona meint die Mehrheit der Studienteilnehmer (57 Prozent), dass sich ihr Sparverhalten nach der Pandemie nicht ändern wird.

Die Untersuchung bestätigt auch ein bekanntes Problem: so haben Frauen im Durchschnitt weniger finanzielle Rücklagen als Männer und sind für Notfälle oft unzureichend gerüstet. Insbesondere unter den Frauen und jüngeren Verbrauchern zwischen 18 und 29 Jahren hat jede(r) Vierte keine Rücklagen gebildet.

Ergebnisse aus dem Städtevergleich

Beim Blick auf die verschiedenen Städte zeigen sich deutliche Unterschiede:

  • Für Berlin gilt offenbar immer noch das Motto “arm, aber sexy”. Berliner geben nicht viel Geld zum Feiern aus und haben aber dennoch weniger Rücklagen als die Bewohner anderer Großstädte. 32 Prozent haben nach eigenen Angaben keinerlei Rücklagen.
  • Den Befragten in Köln und Stuttgart ist Geld am wenigsten wichtig.
  • Im Städtevergleich sprechen die Hamburger am liebsten über Geld und nutzen am häufigsten Darlehen (58 Prozent).
  • In München haben die Verbraucher die meisten Rücklagen (82 Prozent) und reden am wenigsten öffentlich über Geld.
  • In Stuttgart sparen die meisten Bewohner auf eine eigene Immobilie.
  • Eines haben viele Großstädter gemeinsam: nach Corona wollen sie vor allem verreisen (49 Prozent). Auch Kulturangebote (22 Prozent) und ein neues Auto (14 Prozent) stehen hoch im Kurs.

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