Umfrage zu digitalen Bezahlmethoden

Fehlende Terminals bremsen kontaktlose Zahlungen

Wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Volks- und Raiffeisenbanken ergeben hat, würden deutlich mehr Menschen bargeldlos mit Karte oder Smartphone bezahlen, wenn es mehr Bezahl-Terminals gäbe. Bei den über 55-Jährigen herrscht zudem großes Misstrauen gegenüber den digitalen Bezahlmethoden.

Mängel bei der Payment-Infrastruktur

Die Hälfte der deutschen Verbraucher ab 18 Jahren würde laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage grundsätzlich häufiger mit Karte oder Smartphone bezahlen. Allerdings ist dies längst noch nicht überall möglich: Fehlende Terminals bremsen offenbar erheblich den Trend zum kontaktlosen Bezahlen.

Die Hälfte der über 18-jährigen Deutschen würde öfter bargeldlos mit Karte oder Smartphone bezahlen, wenn es mehr Bezahl-Terminals gäbe. Das geht aus einer aktuellen Yougov-Umfrage hervor, die im Auftrag der Volks- und Raiffeisenbanken durchgeführt wurde. Einen Mangel an kontaktlosen Payment-Möglichkeiten gibt es laut den Befragten vor allem in Bäckereien, Metzgereien und Kiosken (45 Prozent). Taxis, Nahverkehr und Friseurgeschäfte kommen auf Werte über 30 Prozent. In Gaststätten vermissen 21 Prozent der Befragten ein bargeldloses Bezahl-Terminal.

Konkret sagten 26 Prozent der Umfrageteilnehmer, sie würden gerne öfter mit Karte oder Smartphone zahlen, wenn es “mehr Möglichkeiten gäbe”. 15 Prozent gaben an, sie würden häufiger bargeldlos bezahlen, wenn sie “einen besseren Überblick hätten, wo es möglich ist”. 14 Prozent finden es außerdem günstig, wenn sie Bargeld an der Kasse abheben können.

Fehlendes Vertrauen bei den älteren Nutzern

Wie die Umfrage weiter zeigt, glauben zwei Drittel der volljährigen Deutschen, dass sie einen guten Überblick über die Angebote ihrer Bank haben, um Geldgeschäfte digital zu erledigen. Nur ein Viertel glaubt das nicht. Die größten Schwierigkeiten mit digitalen Finanz- und Paymentangeboten hat die Altersgruppe der über 55-Jährigen. Hier besteht eine überdurchschnittliche Skepsis gegenüber dem Bezahlen mit Smartphone oder Karte: 55 Prozent der älteren Verbraucher würden diese Möglichkeit nicht häufiger nutzen. Dagegen liegen die Werte bei den jüngeren Kunden bis 34 Jahren nur bei 25 Prozent. “Es bedarf auch der Aufklärungsarbeit, dass diese Zahlungen genauso sicher sind, wie mit Bargeld”, kommentiert Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank die Ergebnisse: Nur Transparenz schaffe die notwendige Akzeptanz.

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