Wie legen die jungen, deutschen Anleger ihr Geld an?

Studie über die Nutzer von Trade Republic: Jung, männlich, sparsam

Junge Anleger sind keine Zocker – und werden von Neobrokern auch nicht zum Zocken an der Börse verleitet. Eine aktuelle Studie über Trade Republic widerlegt diese weit verbreiteten Vorurteile gegenüber den digitalen Brokern und ihren Nutzern.

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Jeder zweite Nutzer ist Erstanleger

70% der Kunden von Trade Republic sind jünger als 35 Jahre. - Quelle: Shutterstock.com

Eine groß angelegte Studie von DIW Econ hat 216.000 Nutzer des Berliner Neobrokers Trade Republic analysiert und zu ihrem Investmentverhalten befragt. Zudem erhielt das Institut Zugriff auf sämtliche Kundendaten, die anonymisiert zur Verfügung gestellt wurden. Dabei zeigte sich, dass der Großteil der Nutzer der Trade Republic App aus den jüngeren Generationen kommt: Knapp 70 Prozent aller Kunden des Neobrokers sind demnach jünger als 35 Jahre, davon wiederum ist rund die Hälfe zwischen 18 und 26 Jahren.

Wie aus der Studie weiter hervorgeht, verfügen sechs von zehn Anlegern bei Trade Republic über weniger als zwei Jahre Börsenerfahrung. Knapp jeder Zweite fällt in die Kategorie Erstanleger. Im Vergleich zu den erfahrenen Nutzern legten die Börsenneulinge stärker in die breiter gestreuten börsengehandelte Indexfonds, ETFs (Exchange Traded Funds), an und weniger in Einzeltitel. Insgesamt investierten die Trade-Republic-Nutzer nahezu 60 Prozent ihres Portfolios in Aktien, 26 Prozent in ETF und nur 2 Prozent in riskantere Derivate.

Junge Anleger sind keine Zocker, sondern Sparer

Auf die Frage zur Motivation für die Nutzung der Trading App antworteten mehr als drei Viertel der Befragten, dass es für sie keine Alternative zum Kapitalmarkt gebe, um zu sparen. Mehr als 70 Prozent der Anleger will langfristig investieren, um einen Beitrag zur Altersvorsorge zu leisten. Das oft geäußerte Vorurteil, junge Anleger seien Zocker, gilt für die Kunden von Trade Republic keineswegs: Die Aussage „Ich investiere vor allem, weil mir der Nervenkitzel Spaß macht“ lehnten 56 Prozent ab, lediglich ein Fünftel stimmte ihr zu.

Vorwiegend männliche Nutzer

Weitere Erkenntnisse der DIW Econ Analyse beziehen sich auf die Geschlechterverteilung der Anleger: so ist die große Mehrheit der Trade-Republic-Nutzer mit 84 Prozent männlich. Laut dem Deutschen Aktieninstitut beträgt der Anteil der Frauen unter den Anlegern deutschlandweit 36 Prozent und ist damit nahezu doppelt so hoch wie bei Trade Republic. Aber die Studie zeigt auch, dass sich immer mehr Frauen für das Angebot der Neobroker interessieren: Unter den Erstanlegern bei Trade Republic ist der Anteil der Frauen mit 20 Prozent fast doppelt so hoch wie unter den erfahrenen Investoren.

Durchschnittliche Rendite lag bei 7,1 Prozent

Diese Ergebnisse werden ergänzt durch eine Umfrage zur erwirtschafteten Rendite der Trade-Republic-Nutzer im Zeitraum zwischen 2019 und Sommer 2021. Dabei zeigte sich, dass der Durchschnitt der jährlichen Rendite in dieser Zeit bei 7,1 Prozent lag. Wer seit mindestens einem Jahr investiert war, konnte mit einer höheren Rendite von 11,1 Prozent rechnen. Ein Drittel der Anleger des Neobrokers musste Verluste hinnehmen.

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