Cooler Future: Nachhaltiges Fintech im Anbieter-Check

Deutsch-finnisches Fintech für grüne und nachhaltige Geldanlagen

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst in der Finanzbranche angekommen. Vor allem Neobanken springen vermehrt auf den Fahrt aufnehmenden Zug Richtung grüne Geldanlagen auf. So auch das deutsch-finnische Startup Cooler Future.

Das neue Unternehmen eines Berliner EX-Managers

Cooler Future ist ein nachhaltiges Fintech, das Investitionslösungen für eine klimabewusste Generation entwickelt.

Cooler Future wurde von Matti Rönkkö gegründet, der früher im Berliner Unternehmen Rocket Internet als Manager tätig war. Sein neues Fintech konzentriert sich auf die Themen Finanzen und Nachhaltigkeit und hat seinen Hauptsitz in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Beim Vertrieb steht Cooler Future die deutsche Baader Bank zur Seite, die Lizenz stammt von dem Bafin-regulierten Finanzdienstleister AHP.

Nachhaltiges Angebot

Das Angebot von Cooler Future ist so reduziert wie zukunftsweisend: Über eine App können Nutzer Investor und Klimaschützer zugleich werden. Das heißt konkret: Sie investieren in grüne Fonds und profitieren von einer Rendite.

Cooler Future investiert das Geld ausschließlich in nachhaltige Unternehmen und Projekte. Eine erste Auswahl an Portfolio-Unternehmen wird bereits getestet. Einzelne Investitionen sollen laut Finance Forward bereits für unter 50 Euro möglich sein, damit das Angebot auch möglichst viele Klein-Anleger erreicht.

Das Angebot soll es erst einmal nur über die App geben. Der Grund: „Wenn wir ihn über andere Plattformen zugänglich machen, können wir den Kunden dort gar nicht zeigen, welche Auswirkungen ihre Investitionen für das Klima tatsächlich haben“, sagt Rönkko gegenüber Finance Forward. Die App ist für das erste Quartal 2021 angekündigt.

Investitionen und Community-Gedanke

In einer ersten Investitionsrunde konnte Cooler Future laut Finance Forward mithilfe europäischer Investoren rund 1,4 Millionen Euro einsammeln. Zu ihnen gehören die Wagniskapitalgeber Lifeline Ventures, Nordic Makers sowie Business Angels wie Gary Lin von Purple Orange Ventures oder Patrick Schmidt, CEO der Global Fashion Group.

Die Investoren sollen dabei nicht nur Geldgeber bleiben, sondern ein Teil des Netzwerkes werden. Generell spielt der Community-Gedanke bei Cooler Future eine tragende Rolle. Bereits vor Veröffentlichung der App gibt es mehrere tausend Follower in den sozialen Medien und potentielle Kunden auf der Warteliste.

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