So viel kostet ein Dauerauftrag

Dauerauftrag einrichten beim privaten Girokonto

Ob die Einrichtung eines Dauerauftrags kostenpflichtig ist oder nicht, hängt von der Bank und der gewählten Methode ab: das Einrichten per Telefon-Banking oder am Schalter kostet in der Regel mehr als die Online-Abwicklung.

Kosten für einen Dauerauftrag

Kosten eines Dauerauftrags – wo ist die Leistung gratis, wo kostet sie Gebühren?

Bei einem Dauerauftrag handelt es sich um die automatische Überweisung eines bestimmten Betrags in festgelegten Abständen. Nicht jede Bank führt diesen Service gebührenfrei durch.

  • Die Einrichtung eines Dauerauftrags ist bei vielen Direktbanken kostenlos.
  • Bei einigen Filialbanken wie Sparkasse, Postbank, Volksbank etc. sind Daueraufträge kostenpflichtig, da hier höhere Servicekosten anfallen. Gerade bei der Sparkasse unterscheiden sich die Gebühren von Stadt zu Stadt.
  • Grundsätzlich gilt: die Abwicklung eines Dauerauftrags kostet mehr, wenn sie am Schalter, telefonisch oder per Post erfolgt (zwischen 1 Euro und 2,45 Euro je nach Kontoart).
  • Grenzüberschreitende Daueraufträge, also regelmäßige Überweisungen ins Ausland können ein Kostenfaktor sein: Banken erheben zwischen 1,50 Euro und 10 Euro für diesen Service. Wer Auslandsdaueraufträge nutzen möchte, sollte sich vor der Kontoeröffnung nach den Gebühren erkundigen.

Ausgewählte Banken und ihre Gebühren

Tatsächlich ist es aufwändig, die konkreten Kosten für Daueraufträge bei privaten Girokonten bei verschiedenen Banken herauszufinden. Meist sind die Informationen nur im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank zu finden. Verbraucher sollten daher vor dem Kontowechsel direkt bei der Bank nachfragen.

  • Sparkasse: online Einrichtung je nach Region 0,50 bis 1 Euro oder in der Kontoführungsgebühr enthalten
  • Volksbank: online Einrichtung 1 Euro bei Privatgiro Basic
  • Postbank: online Einrichtung im Kontoführungspreis enthalten
  • Deutsche Bank: online Einrichtung im Kontoführungspreis enthalten
  • Commerzbank: online Einrichtung im Kontoführungspreis enthalten
  • Hypovereinsbank: online Einrichtung im Kontoführungspreis enthalten

Nicht alle Gebühren sind zulässig

Banken berechnen unterschiedliche Gebühren für Services im Bereich des Girokontos. Laut Verbraucherschutz kommt es immer wieder vor, dass Entgelte unzulässig sind. Wenn ein Gericht eine Gebühr für nicht zulässig erklärt, können Bankkunden ihr Geld zurückfordern. Nach Aussage des Bundesgerichtshofs (BGH) sind lediglich folgende Bankgebühren zulässig:

  • Für Kontoauskunft
  • Kostenerstattung des Ausstellers an den Empfänger einer nicht eingelösten Lastschriftermächtigung
  • Für Scheckrückgaben
  • Für Nutzung der Kreditkarte im Ausland
  • Für die von der eigenen Bank verweigerte Einlösung von Lastschriften, Schecks, Daueraufträgen und Überweisungen
  • Kosten für Ein- und -Auszahlungen von Bargeld auf das eigene Konto/vom eigenen Konto am Bankschalter

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