ETF Sparplan oder ETF-Einmalanlage

Der richtige Weg zum Vermögensaufbau

Wer Geld langfristig anlegen und vermehren möchte, kann in sogenannte ETFs investieren. Dabei haben Sie die Möglichkeit, einen Sparplan zu eröffnen und oder eine Einmalanlage zu wählen. Wir klären in diesem Artikel auf, wann sich welche Option für Sie mehr lohnt.

Das verbirgt sich hinter der Bezeichnung ETF

Soll man lieber monatlich in einen ETF-Sparplan investieren oder gleich eine größere Summe als ETF-Einmalanlage anlegen? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

 

ETF (exchange-traded fund) steht für börsengehandelte Indexfonds. Die passiv verwalteten Aktienfonds bilden einen Index nach, wie beispielsweise den deutschen Leitindex DAX. Der ETF kauft dabei automatisch nach der Gewichtung im jeweiligen Index ein. Somit sind ETFs von den Kursschwankungen eines Index abhängig. Steigt der nachgebildete Index um zehn Prozent, gilt das auch für den Indexfond. Rutscht der Index zehn Prozent ins Minus, zieht er den Fond mit nach unten.

Insgesamt können Sie über ETFs in einen breiten Markt investieren. Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie eröffnen einen ETF-Sparplan oder Sie tätigen eine Einmalanlage.

Das bieten ETF-Sparpläne

Nicht jeder hat Unsummen Geld auf dem Konto herumliegen, die in Fonds investiert werden können. ETF-Sparpläne bieten hier die Möglichkeit, auch kleine Geldbeträge anzulegen und somit über die Jahre ein Vermögen aufzubauen. Sparpläne gibt es oft ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro. Die von Ihnen festgelegte Sparsumme wird auf Ihrem Depot bei einer Bank verbucht und in Anteilen in den gewählten ETF Sparplan investiert. Somit eigenen sich ETF Sparpläne vor allem für junge Leute, die mit einem kleinen monatlichen Betrag langfristig Rendite erzielen wollen.

Die Gebühren für ETF Sparpläne sind übersichtlich und im Vergleich zu anderen Anlage-Produkten gering. Einmalig wird ein Ausgabeaufschlag berechnet, der mit etwa 0,25 Prozent des eingesetzten Kapitals deutlich geringer ausfällt als bei aktiv gehandelten Fonds. Hinzu kommen laufende Gebühren, die zwischen 0,1 und 0,5 Prozent liegen. Zudem können Gebühren anfallen, wenn Sie den Sparplan wieder verkaufen.

Das bietet eine Einmalanlage

Wenn Sie hohe Geldbeträge übrig haben, zum Beispiel aus einer Erbschaft oder durch einen Lottogewinn, können Sie das Geld gewinnbringend als Einmalanlage anlegen. Auch hierfür eröffnen Sie bei einem Anbieter ein Wertpapierdepot. Die Summe wird vom angegebenen Referenzkonto in das Depot übertragen. Die Bank legt dann anhand der Kurse des gebuchten Indizes fortlaufend den aktuellen Depotwert fest.

Der große Vorteil einer Einmalanlage ist der hohe Zinseszinseffekt. Generierte Erträge werden direkt im Fonds wieder angelegt und erneut verzinst. Somit erhöht sich der Wert bei der folgenden Ausschüttung.

Gegenübergestellt: Sparplan versus Einmalanlage

ETF-Sparplan

ETF-Einmalanlage 

für den langfristigen Kapitalaufbau

Möglichkeit, um Vermögen zu vermehren

auch kleine Beträge können monatlich investiert werden

Vor allem bei großen Geldbeträgen, zum Beispiel aus einer Erbschaft, Abfindung oder Lottogewinn sinnvoll

Kursschwankungen werden langfristig ausgeglichen

gesamtes Investitionskapital wird von Anfang an mitverzinst (höherer Zinseszinseffekt)

geringeres Verlust-Risiko

attraktive Renditechancen möglich

höheres Währungsrisiko bei internationalen Indizes

günstigen Einstiegszeitpunkt abwarten – steigt der Kurs des ETFs nach dem Kauf, entwickelt sich auch die Anlage positiv

vergleichsweise hohe Gebühren bei kleinen Sparraten

 

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