Festgeld: Die Vorteile und Nachteile des Festgeldkontos

Informationen zu den Vorteilen und Nachteilen bei der Geldanlage Festgeld

Festgeld ist eine Form der langfristigen Geldanlage. Welche Vor- und Nachteile die von vielen als altmodisch bezeichnete Anlageform bietet, lesen Sie in diesem Artikel.

Vorteile

Die Anlageform Festgeld hat kaum Nachteile. Diese Geldanlage bietet kein Risiko und bringt gute Zinserträge.

Fester Zinssatz

Bei einem Festgeldkonto bleibt der Zinssatz während der gesamten Anlagedauer gleich. Das bietet vor allem Planungssicherheit. Als Kunde können Sie so genau ausrechnen, wieviel Geld Sie nach Vertragsbeendigung zur Verfügung haben. Ein weiterer Vorteil: Der Zinssatz ist keinen Schwankungen unterworfen. Besonders erfreulich ist das natürlich bei einbrechenden Zinssätzen. In der Regel richtet sich die Höhe der Zinsen nach Anlegesumme und Laufzeit.

Zinseszinseffekt

Wenn Sie sich für ein Festgeldkonto entscheiden, bei denen die Festgeldzinsen auf den Anlagebetrag aufgeschlagen werden, profitieren Sie vom sogenannten Zinseszinseffekt. Die Erträge werden nach der Ausschüttung also mitverzinst.

Wichtig: Achten Sie hierbei darauf, wie oft die Bank die Zinsen gutschreibt. Das geht jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich. Dabei gilt: Je häufiger die Zinsen gutgeschrieben werden, desto höher ist der Zinseszinseffekt.

Geringe Kosten

Ein Festgeldkonto können Sie kostenlos eröffnen. Auch für die Kontoführung fallen in der Regel keine Gebühren an. Weitere Gebühren wie Ausgabeaufschläge müssen Sie ebenfalls nicht fürchten.

Flexible Anlegedauer

Sie können selbst entscheiden, wie lang die Anlagedauer sein soll. Sie können zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren als Laufzeit wählen. In der Regel steigen die Zinsen mit der Laufzeit.

Hohe Sicherheit

Das Festgeldkonto ist eine sichere Anlageform. Das Guthaben ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro abgesichert. Viele deutsche Banken sind zudem Mitglied eines freiwilligen Einlagensicherungssystems, wodurch Beträge in Millionenhöhe abgesichert sind.

Nachteile

Kaum noch Zinsen

Zwar gibt es auf Festgelder in der Regel noch mehr Zinsen als auf Tagesgeldkonten. Aber über ein Prozent bei den deutschen Bank sind aktuell eine Seltenheit (Alle Angaben Stand April 2020). Anders sieht es bei ausländischen – insbesondere osteuropäischen – Banken aus. Diese locken mit deutlich höheren Zinssätzen bei Festgeldkonten. Dies geht aber oft zulasten der Bonität der Banken.

Ein weiterer Nachteil: Steigt der Zinssatz während der Laufzeit, haben Sie nichts davon. Ihr Zinssatz ist schließlich fest.

Geld nicht vorzeitig auszahlbar

Die Bezeichnung Festgeld ist hier Programm. Das eingezahlte Geld ist nicht kurzfristig auszahlbar. In der Regel steht es Ihnen erst nach Ende der Vertragslaufzeit zur Verfügung. Wenn Sie das Festgeldkonto vorzeitig kündigen, fallen die Zinsen deutlich niedriger aus und Sie machen womöglich Verlust.

Tipp: Investieren Sie nicht Ihr gesamtes Vermögen in Festgelder. Experten raten, sich eine Geldreserve von zwei bis drei Nettomonatsgehältern zurückzuhalten.

Mindesteinlage

Viele Banken knüpfen ihre Festgeldangebote an eine Mindesteinlage. Dieser monatlich einzuzahlende Betrag variiert und kann mitunter eine Höhe erreichen, die sich viele Sparwillige nicht leisten können.  

Fester Betrag

Sie haben keine Möglichkeit, den angelegten Betrag während der Laufzeit zu ändern. Sie können also nicht flexibel reagieren, wenn Sie mal mehr oder weniger Geld im Monat zur Verfügung haben.  

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