Gemeinschaftskonto: Vergleich, kostenlose Angebote & Tipps | 12/2022

Alle Infos und die besten Anbieter für ein Gemeinschaftskonto

Wer in einer Partnerschaft oder Wohngemeinschaft lebt, kann über die Eröffnung eines gemeinsamen Kotos nachdenken. Welche Vor- und Nachteile solch ein Gemeinschaftskonto hat und was die besten Angebote sind, haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengetragen.

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Das ist ein Gemeinschaftskonto

Ein Gemeinschaftskonto ist praktisch: Paare können damit ihre alltäglichen Ausgaben zusammen begleichen.

Wer zusammen in einem Haushalt lebt – egal ob als Paar oder Wohngemeinschaft – hat bestimmte gemeinsame Kosten. Mit einem Gemeinschaftskonto entfällt das Aufdröseln in gerechte Anteile, denn die Kontoinhaber bezahlen die Posten einfach von ihrem gemeinsamen Konto aus.

Ein Gemeinschaftskonto wird von mindestens zwei gleichberechtigten Kontoinhabern geführt. Diese erledigen zusammen die Geldgeschäfte und nutzen es für Zahlungen für Miete, Strom, Wasser oder Einkäufe. Generell können Sie ein Girokonto, ein Tages- oder Festgeldkonto zusammen als Gemeinschaftskonto nutzen.

Wichtig hierbei ist, dass Sie ein Gemeinschaftskonto nur mit einer Person eröffnen, der Sie vertrauen. Denn: Das Guthaben eines Gemeinschaftskontos steht jedem Partner zu gleichen Teilen zur Verfügung. Auch dann, wenn der eine Partner mehr einzahlt als der andere. Wenn Sie dies nicht wollen, sollten Sie eine schriftliche Vereinbarung darüber treffen, dass jedem Partner nur der Anteil zusteht, den er auch einzahlt. Zudem ist jeder Partner mitverantwortlich für jede getätigte Transaktion. Das schließt Überziehung- und Dispozinsen mit ein.

Oder-Konto

Es gibt zwei Arten von Gemeinschaftskonten. Das „Oder-Konto“ sowie das „Und-Konto“. Deutlich häufiger vertreten ist das „Oder-Konto“. Hier ist jeder Partner allein verfügungsberechtigt. Das heißt: Sie können ohne die Zustimmung des anderen Kontoinhabers Geld überweisen, einzahlen oder abheben. Bei Problemen können Sie das „Oder-Konto“ ohne Zustimmung des anderen in ein „Und-Konto“ umwandeln. Es gibt aber auch Vorgänge, bei denen Sie die Zustimmung des Partners benötigen. Dazu zählen:

  • Änderung der Wohnanschrift
  • Widerruf der Verfügungsvollmacht
  • Kündigung des Kontos

Jede Partei bekommt beim „Oder-Konto“ eine eigene EC- oder Kreditkarte samt PIN. Achtung: Bei einer Pfändung wird das gesamte Guthaben auf dem Gemeinschaftskonto eingezogen. Im Todesfall verfügt der andere Kontoinhaber weiterhin über das Konto.

Und-Konto

Beim „Und-Konto“ besteht nur ein gemeinsamer Zugriff auf das Gemeinschaftskonto. Das heißt: Für jegliche Transaktionen ist der eine UND der andere Partner nötig. Sie können also nur gemeinsam Geld überweisen, einzahlen oder abheben. Das ist ziemlich umständlich, verschafft den Parteien aber mehr Sicherheit beziehungsweise Kontrolle. Bei einer Pfändung kann der nicht betroffene Kontoinhaber versuchen, sich aus der Haftung herausnehmen zu lassen. Dafür ist der Nachweis einer „Bruchteilsgemeinschaft“ nötig.

Wichtig: Erstellen Sie bei einem „Und-Konto“ eine Vollmacht. Diese sichert im Notfall, dass der Partner die Bankgeschäfte alleine weiter erledigen kann. Bei einem Todesfall nimmt der Erbe die Position des Verstorbenen ein, mit dem Sie dann das Konto weiterführen können.

Gemeinschaftskonto eröffnen

Ein Gemeinschaftskonto eröffnen Sie wie ein normales Girokonto. Viele Banken bieten gemeinsam geführte Konten an. Demnach ist im Vorfeld ein Vergleich der Angebote sinnvoll. Haben Sie ein passendes Angebot gefunden, eröffnen Sie das Gemeinschaftskonto vor Ort in einer Filialbank. Bei Direktbanken geht die Eröffnung komplett online mit Video-Ident-Verfahren vonstatten.

Auf steuerliche Komponente achten

Achten Sie bei einem Gemeinschaftskonto darauf, dass das Finanzamt beim Einzahlen höherer Beträge diese Zahlung nicht als Schenkung interpretiert. Denn in diesem Fall würde eine Schenkungssteuer anfallen. Das gilt vor allem für größere Geldbeträge, zum Beispiel durch eine Erbschaft oder eine Bonuszahlung. Daher sollten größere Einmalzahlungen besser auf ein Single-Konto überwiesen werden.

Unproblematisch ist in der Regel, wenn das Konto für die gemeinsame Haushaltsführung genutzt wird und nur „kleinere“ Beträge von Gehalt oder Rente eingehen. Der Freibetrag bei Eheleuten liegt bei 500.000 Euro, bei unverheirateten Paaren sind es nur 20.000 Euro pro Person.

Bei einem gemeinsamen Tagesgeld- oder Festgeldkonto oder einem Aktiendepot gilt die Abgeltungssteuer. Der Freistellungsauftrag, der bei Einzelpersonen bei 800 Euro liegt, verdoppelt sich bei einem Gemeinschaftskonto aber nicht. Sie müssen mit Ihrem Partner zusammen einen Freistellungsauftrag einrichten. Dafür müssen Sie aber verheiratet sein.

Alternative Bankvollmacht

In Deutschland weitaus häufiger vertreten als Gemeinschaftskonten sind Bankvollmachten für ein Girokonto. Das heißt: Ein Partner stellt für den anderen eine Bankvollmacht aus, mit der eine gemeinsame Kontoführung möglich ist. Aber: Der Kontoinhaber hat hier mehr Möglichkeiten zur Regulation. Er kann unter anderem bestimmen, was der Bevollmächtigte alles darf und was nicht. Und er kann jederzeit Änderungen vornehmen – ohne die Zustimmung des Partners.

Übrigens: Wenn sich zwei Ehepartner gegenseitig für das jeweilige Konto des anderen bevollmächtigen, entfällt die Schenkungssteuer.

Vorteile eines Gemeinschaftskontos

  • gemeinsame Kontoverwaltung
  • faire Aufteilung bei Miete, Strom, Einkäufen, etc.
  • unabhängiger Zugriff auf das Konto (Oder-Konto)
  • Guthaben steht jedem Partner zu gleichen Anteilen zu

Nachteile eines Gemeinschaftskontos

  • jeder Partner ist für jede Transaktion mitverantwortlich
  • mitunter höhere steuerliche Belastung (Schenkungssteuer und der Abgeltungssteuer)
  • ohne gegenseitiges finanzielles Vertrauen sollte von einem Gemeinschaftskonto abgesehen werden
  • Probleme kann es geben, wenn einer das Konto überzieht, eine Pfändung ansteht oder ein Partner stirbt

Top 3 - Das sind die drei besten Angebote in der Kategorie "Gemeinschaftskonto"

DKB

Quelle: DKB

Die DKB, eine der größten deutschen Direktbanken und Tochter der Bayern LB, bietet ein kostenloses Girokonto inklusive gebührenfreier Visa Debitkarte für Privatkunden an. Die Kontoführung ist bei diesem Girokonto auch ohne Mindestgeldeingang dauerhaft kostenlos. Kunden können ihre Bankgeschäfte online oder über die mobile DKB App erledigen.

Kosten:

  • kostenlose Kontoführung (bei monatlichem Geldeingang in Höhe von mind. 700,- €)

Details:

  • kostenlose Visa Debitkarte zum Konto
  • zahlen via Apple Pay und Google Pay
  • Optional Girocard dazubestellen (0,99 Euro pro Monat)
  • Optional Visa Kreditkarte dazubestellen (2,49 Euro pro Monat)
  • Verwahrentgelt von 0,5 Prozent auf Guthaben unter 25.000 Euro
  • einfacher und digitaler Kontowechsel
  • Mobiles Banking mit der DKB App

Weitere Informationen:

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1822direkt

Quelle: 1822direkt

Die Direktbank 1822direkt hat ein bedingt kostenloses Girokonto im Programm. Voraussetzung ist ein monatlicher Geldeingang von 700 Euro, sonst liegt die Gebühr bei 3,90 Euro pro Monat. Für die mobile Verwaltung steht den Kunden eine Banking-App zur Verfügung.

Kosten:

ab 0 Euro im Monat (bei monatlichem Geldeingang von 700 Euro); sonst 3,90 Euro

Alle Details:

  • Kontostand abrufen
  • Überweisungen
  • Anfordern von Geld über Cashlink
  • Einbindung von Fremdkonten

Weitere Informationen:

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Norisbank

Quelle: Norisbank

Die Norisbank bietet ein bedingt kostenloses Girokonto an, wenn der Kunde einen monatlichen Mindestgeldeingang von 500 Euro hat oder unter 21 Jahre alt ist. Für mobiles Banking nutzen Kunden die Banking-App der Norisbank.

Kosten:

ab 0 Euro im Monat (bei 500 Euro Geldeingang pro Monat); sonst 3,90 Euro

Alle Details:

  • Integriertes Haushaltsbuch
  • Fingerprint/FaceID
  • Echtzeit- und Standarüberweisung

Weitere Informationen:

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Comdirect

Quelle: Comdirect

Die Direktbank Comdirect, eine Tochter der Commerzbank, bietet ein kostenloses Girokonto bei aktiver Nutzung an. Ab Kontoeröffnung sind die ersten 6 Monate für alle Kunden kostenlos. Anschließend bleibt das Girokonto für alle Kunden kostenlos, die 700 Euro monatlichen Mindestgeldeingang vorweisen oder 3 Zahlungen über Apple Pay/Google Pay pro Monat mit der Bankkarte oder Visa-Kreditkarte durchführen. Auch 1 Trade/1 Wertpapiersparplanausführung pro Monat zählt als aktive Nutzung. Junge Kunden unter 28 Jahren sind von der Monatsgebühr befreit. Ansonsten fallen 4,90 Euro pro Monat an.

Kosten:

  • ab Kontoeröffnung sind die ersten 6 Monate für alle kostenlos
  • kostenlose Kontoführung für Kunden mit aktiver Nutzung (Mindesteingang von 700 Euro im Monat oder 3 Zahlungen mit Google/Apple Pay oder bei 1 Trade/1 Sparplanausführung)
  • Junge Kunden unter 28 Jahren sowie Studenten, Schüler, Azubis und Praktikanten zahlen keine monatl. Gebühr

Details:

  • kostenlose Girocard
  • kostenlose Visa Debitcard
  • kostenlose Bargeldabhebung an rund 9.000 Geldautomaten der Cash Group & 1.300 Shell-Tankstellen
  • kostenlose Bargeldabhebung an der Kasse bei über 16.000 Märkten (darunter Aldi Süd, Lidl, Netto-Markendiscount, Penny, Rewe, toom Baumarkt oder tegut)
  • 3 Bargeldeinzahlungen pro Jahr kostenlos
  • optional kostenloses Wertpapierdepot
  • zubuchbare Optionen, z.B. Visa Kreditkarte für 1,90 €
  • schnelle Kontereröffnung über Videoident
  • comdirect App für mobile Banking

Weitere Informationen:

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Weitere Gemeinschafskonto-Angebote

ING

Quelle: ING

Die Direktbank ING bietet ein kostenloses Girokonto an, wenn regelmäßig 700 Euro pro Monat eingehen. Zum Konto gibt es eine kostenlose Visa Debitkarte. Ansonsten kostet das Konto 4,90 Euro pro Monat.

Kosten:

  • Kostenloses Girokonto bei Mindestgeldeingang von 700 Euro

Details:

  • Kostenlose Visa Debitkarte
  • Kostenlos Geld abheben mit der Visa Card ab 50 Euro
  • Multi-Banking
  • In Aktien und ETFs investieren
  • Apple Pay/Google Pay
  • digitaler Kontowechsel
  • Aufrundungs-Feature zum unbewussten Sparen
  • Banking-App

Weitere Informationen:

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Postbank

Quelle: Postbank

Die Postbank hat ein bedingt kostenloses Girokonto in Programm, wenn ein Geldeingang von 3.000 Euro im Monat erfolgt. Für Banking mit dem Smartphone und Tablet gibt es die App Postbank Finanzassistent.

Kosten:

ab 0 Euro im Monat (bei Geldeingang von 3.000 Euro pro Monat); sonst 10,90 Euro

Alle Details:

  • Prognose von zukünftigem Kontostand
  • Multi-Banking
  • Sprachsteuerung & Foto-Überweisung
  • Gutscheine über die App kaufen

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bunq

Quelle: bunq

Die Banking-App der niederländischen Neobank Bunq bietet modernes digitales Banking mit Nachhaltigkeitsaspekt. Bunq setzt ausschließlich auf nachhaltige Investitionen und bietet ein grünes Premium-Konto an, mit dem Kunden ihren CO2-Fußabdruck neutralisieren können.

Kosten:

ab 2,99 Euro im Monat

Alle Details:

  • Nachhaltige Smartphone-Bank aus Amsterdam
  • 2014 gegründet
  • Eigene Banklizenz
  • Ausschließlich nachhaltige Investition der Kundengelder
  • Pro 100 Euro bei Kartenzahlung wird ein Baum gepflanzt
  • Deutsche IBAN
  • Gemeinschaftskonto
  • Web-App verfügbar
  • Sparziele setzen und tracken
  • Unterkonten
  • Abokontrolle
  • Treuekarten managen
  • Verwaltung über App und Webbrowser

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