Private Banking Anbieter Liqid im Check

Digitale Vermögenverwaltung mit Liqid

Liqid ist ein digitaler Vermögensverwalter, der Ihr Geld so anlegt, dass Sie auch etwas davon haben – so zumindest das Versprechen des Berliner Unternehmens. Wie Liqid funktioniert und ob es eine Option für Sie wäre, erfahren Sie in unserem Redaktionscheck.

Über Liqid

Quelle: Liqid

Liqid ist ein Finanzunternehmen aus Berlin, das Vermögensverwaltung mithilfe eines automatisierten Handelsroboters anbietet. Die Depots werden dabei nicht selbst von Liqid verwaltet, sondern von der Deutschen Bank, die wiederum freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. ist.

Vorgehen des Handelsroboters

Der automatisierte Handelsroboter von Liqid stellt anhand eines wissenschaftlich fundierten Tests ein Portfolio für Anleger zusammen. Innerhalb dieses Tests machen Anleger Angaben darüber, welchen Betrag sie verwalten lassen wollen, welchen Anlagehorizont sie für ihr Vermögen haben und welcher Anlegertyp sie sind (sicherheitsorientiert, konservativ, moderat und gewinnorientiert). Aus diesen Angaben wird ein Risikoprofil entwickelt, auf das der Roboter das Portfolio abstimmt.

Breites Handelsspektrum

Liqid sorgt für ein hohes Maß an Diversifikation. So werden mehrere tausend Einzelwerte über kostengünstige ETFs gehandelt. Diese kostengünstigen ETFs bestehen aus hunderten Einzelwerten. Dabei kann es sich um Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Gold, Hedgefonds oder Cash handeln.

Aufgrund der breiten Streuung des Kapitals können langfristig hohe Renditen bei vergleichsweise geringen Wertschwankungen erzielt werden. Ein einzelner Anleger wäre kaum in der Lage, ein solches Portfolio aufzubauen, geschweige denn dieses zu verwalten. Übrigens: Seit kurzem sind auch Gemeinschaftsdepots und Depotführung für Kinder möglich.

Kosten bei Liqid

Liqid besitzt eine recht transparente Kostenstruktur. Die Gebühren sind abhängig von der gewählten Anlagestrategie sowie von der Höhe des Depots. Die Gebühren starten bei 0,42 Prozent pro Jahr. Zusätzliche Kosten wie eine Gewinnprovision fallen bei Liqid nicht an.

Risiko und Sicherheit

Da Liqid mit der Deutschen Bank kooperiert, sind Einlagen grundsätzlich in einer Höhe von bis zu 100.000 Euro durch den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds geschützt. Zudem ist die Deutsche Bank, wie bereits erwähnt, freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., was die Sicherheit nochmals erhöht.

Ein Risiko entsteht für Anleger, wenn ein Broker oder eine Bank Insolvenz anmelden muss. Zudem unterliegt das Vermögen Wertschwankungen. Dieses Risiko wird durch den Einsatz des automatisierten Handelsroboters laut Liqid aber auf ein Minimum reduziert.

Zielgruppe von Liqid

Das Angebot an Liqid richtet sich deutlich an eine wohlhabende Zielgruppe. Kunde kann nämlich nur werden, der mindestens 100.000 Euro investiert. Für die aktive Anlagestrategie liegt die Grenze sogar bei 250.000 Euro.

Vor- und Nachteile von Liqid im Überblick

Vorteile

Nachteile 

  • professionelle und automatisierte Geldanlage
  • hohe Diversifikation des Portfolios
  • günstige Konditionen
  • drei Anlagestrategien (eine passive, eine aktive, eine nachhaltige) mit je zehn Risikostufen
  • persönlicher Service
  • hohe Sicherheit durch EU-Regulierung (BaFin)
  • Depotführung bei der Deutschen Bank
  • Einzahlung erst ab 100.000 Euro möglich
  • es gibt keinen Sparplan

 

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Anbieter.

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