Mobile Mining: Können Kryptowährungen mit dem Handy geschürft werden?

Mobiles Mining: Technische Innovation zur Erstellung von Token mittels Smartphone-Apps im Check

Beim mobilen Krypto-Mining werden keine riesigen Rechnerfarmen benötigt. User schürfen die Coins bequem am Smartphone, zumeist unauffällig im Hintergrund.

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Kann man mit dem Smartphone Kryptowährungen schürfen?

Krypto-Mining ist mit Hilfe zahlreicher Mining-Apps auch auf dem Smartphone möglich. Allerdings sollte man ein paar wichtige Faktoren berücksichtigen. - Quelle: Shutterstock.com

Kryptowährungen sind bei computeraffinen Investoren schon länger ein Thema und gelten in der Szene als großer Transformationstreiber des Finanzwesens. Möglich gemacht hat es die Blockchain-Technologie. Dank dieser lassen sich alle Daten zur Historie und zum Eigentümer der Kryptowährung dezentral und damit fälschungssicher speichern. Während die meisten Anleger und Trader vorwiegend Kryptowährungen kaufen und auch andere Kryptowährungen handeln, interessieren sich Einzelne auch für die Möglichkeiten, Kryptowährungen selbst zu schürfen und damit tiefer in die Materie einzusteigen. Der Erlös hängt dabei von der eingesetzten Hardware ab, weshalb sich das Schürfen (Mining) mittlerweile nur noch mit der entsprechenden Rechenleistung lohnt. Trotzdem gibt es Mittel und Wege, sich ohne teure Zusatzgeräte am Krypto-Mining zu beteiligen – selbst mit einem Smartphone.

Welche Krypto-Anbieter gibt es?

Neben den inmternationalen Krypto-Börsen und Krypto-Brokern gibt es auch zahlreiche Krypto-Anbieter aus Deutschland.

 

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Krypto-Mining: Das steckt dahinter

Grundlage jeder Kryptowährung ist die Blockchain-Technologie. Sie sorgt dafür, dass sich Transaktionen exakt zuordnen lassen. Da diese Informationen über das Netzwerk in den namensgebenden Blöcken abgespeichert sind, können Kryptowährungen nicht so ohne Weiteres gestohlen werden. Bei den meisten virtuellen Währungen kommt hierfür das „Proof-of-Work“-Verfahren (PoW) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Konsensalgorithmus“, der auf dem Lösen rechenintensiver mathematischer Aufgaben beruht. Durch das Lösen der Aufgaben werden einer Blockchain neue Blöcke hinzugefügt. Der erste Teilnehmer, der die Aufgabe löst, teilt das Ergebnis mit dem Netzwerk und bekommt einen gewissen Anteil (Reward) der generierten Kryptowährung gutgeschrieben. Diesen Vorgang bezeichnet man als Krypto-Mining. Einige der größten und stärksten Kryptowährungen basieren auf dem PoW-Prinzip, darunter der Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH).

Im Mining-Prozess werden neue Einheiten der Währung generiert und die bestehenden Einheiten validiert. Dadurch stellt das Netzwerk sicher, dass jeder Coin genau zugeordnet ist und ihn niemand mehrfach ausgeben kann. Krypto-Enthusiasten stellen daher vor allem den Aspekt der Betrugssicherheit in den Vordergrund. Ob sich das Mining für den einzelnen Teilnehmer lohnt, hängt auf der anderen Seite direkt mit der zur Verfügung gestellten Rechenleistung zusammen.

Komplexe Mining-Prozesse trotz begrenzter Smartphone-Rechenleistung?

Während des Schürfens überprüft der Rechner die Transaktionen, aus denen jeder Block einer Blockchain besteht. Hierfür nutzt der Miner eine „Hash-Funktion“. Diese erzeugt nun Zeichenketten, welche den Vorgaben der Funktion entsprechen müssen. Das gültige Ergebnis muss daher bestimmte Eigenschaften aufweisen. Aufgrund der für diesen Prozess benötigten Ressourcen stellt eine gewisse Rechenpower die Grundvoraussetzung für das Mining dar. Je höher die „Hashrate“, desto schneller löst der Teilnehmer die Aufgabe und erhält Anteile der gewünschten Währung. Selbst ein einzelner Computer mit High-End-Grafikkarte schafft so lediglich einen Gegenwert von ca. 10 Euro am Tag. Somit eignen sich längst nicht alle Endgeräte für eine solche Aufgabe. Trotzdem gibt es Lösungen, die das Schürfen auf dem Smartphone möglich machen – und das, obwohl selbst neueste Modelle beim Mining an ihre Grenzen stoßen. Eine Möglichkeit ist das „Cloud-Mining“. Hierbei wird das eigene Smartphone zum Teil einer größeren virtuellen Rechenmaschine.

Beim herkömmlichen Mining kommt heutzutage fast nur noch leistungsstarke Spezial-Hardware (z. B. ASIC-Miner) zum Einsatz. Durch die eingesetzten Ressourcen und auch die benötigte Energie ist das klassische Schürfen deutlich kostenintensiver. Andererseits sind die Erlöse auch höher als beim Cloud-Mining, für das nur eine geringe Rechenleistung notwendig ist. Der erhöhte Stromverbrauch spielt jedoch beim Cloud-Mining per Smartphone ebenfalls eine Rolle. Außerdem ist damit zu rechnen, dass der Prozess langfristig die Lebensdauer der Hardware verkürzt.

Der Pi-Coin soll Abhilfe schaffen

Ursprünglich sollten Kryptowährungen jedem zugänglich sein und sich zu einer demokratischen Zahlungsmittel-Alternative entwickeln. Im Laufe der Jahre wurde die Vision der Krypto-Vordenker jedoch von der Realität eingeholt. Krypto-Mining ist aktuell so aufwendig und kostspielig, dass es für den durchschnittlichen Kleinanleger keine lukrative Option darstellt. Das soll sich nun aber ändern – zumindest, wenn es nach den Entwicklern von Pi Network geht. Die große Vision der engagierten Stanford-Absolventen ist es, den PiCoin samt eigenem Ökosystem am Krypto-Markt zu etablieren. Zugang erhält jeder, der die entsprechende App auf seinem Smartphone installiert und die angeforderten Daten hinterlegt. Ein großer Knackpunkt ist allerdings, dass man nur über eine Einladung von einem anderen Teilnehmer Zugang zum Netzwerk bekommt. Kritiker sehen im Pi Network deshalb eine Art Schneeballsystem, von dem am Ende nur wenige profitieren. Das Entwicklerteam meint es mit seinem Vorhaben aber durchaus ernst und nennt immer wieder diverse Vorteile gegenüber dem klassischen Mining:

  • Da für das Schürfen des PiCoins nur ein Smartphone notwendig ist, braucht es keine energiehungrigen Rechenzentren mehr.
  • Das Netzwerk steht jedem offen und kann auf dem Smartphone sogar im Hintergrund ausgeführt werden.
  • Der PiCoin ist durch dezentrale Sicherheitsprotokolle vor Diebstahl geschützt.

Nach der Anmeldung wächst das Guthaben mit einer stündlichen Rate an, die von mehreren Faktoren abhängig ist. Hierzu zählen sowohl die Anzahl der Nutzer als auch entsprechende Boni, die man für das Bewerben von Mitgliedern bekommt. Das Projekt zählt momentan bereits über 30 Millionen Mitglieder, die allesamt hoffen, eines Tages ihr Stück vom Kuchen abzubekommen. Aktuell befindet sich das Pi Network nämlich noch in der Beta-Phase, weshalb die Währung noch nicht offiziell notiert und damit wertlos ist.

Mining-Apps für das Smartphone: Lohnt sich die Mühe?

Das Pi Network ist jedoch längst nicht der einzige Krypto-Anbieter, der Smartphone-Besitzern Mining-Apps zur Verfügung stellt. Die Anzahl der Cloud-Mining-Dienste wächst stetig und doch ist das Schürfen per Smartphone momentan eher unprofitabel. Alle Alternativen sind aktuell entweder mit zu hohen Gebühren verbunden, werfen kaum Gewinn ab oder befinden sich derzeit in der Entwicklungsphase. Experten weisen aber immer wieder darauf hin, dass die Blockchain-Technologie nach wie vor in den Kinderschuhen steckt und das volle Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Somit ist zu erwarten, dass uns in Zukunft ganz neue Optionen beim Krypto-Mining zur Verfügung stehen werden. Interessierte sollten diese Entwicklung und laufende Projekte genaustens beobachten.

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