N26 Alternativen im Vergleich

Alternative Banking-App-Anbieter Monese, Holvi, Bunq, o2 Banking, Tomorrow und Revolut im Check

Neben dem Banking-Startup N26 sind in den letzten Jahren zahlreiche weitere Fintechs aus dem Boden geschossen, die gleiche oder ähnliche Smartphone-Bankkonto-Leistungen anbieten. Dieser Artikel stellt die wichtigsten N26-Konkurrenten vor.

Fintech-Startups springen auf den N26-Zug auf

Zahlreiche Banking-App-Anbieter wollen N26 nacheifern. - Quelle: Shutterstock.com

Für die Smartphone-Bank N26 war das Jahr 2019 sehr erfolgreich. Die negative Presse – wir berichteten – nahm man seelenruhig in Kauf, da die positiven Schlagzeilen überwogen. Im Juni dieses Jahres wurde das umtriebige Fintech-Unternehmen mit 3,5 Millionen Euro bewertet. Mit dieser Unternehmensbewertung stieg N26 zum wertvollsten deutschen Startup auf.

Es verwundert nicht, dass zahlreiche andere Startups auf der N26-Welle reiten und ebenfalls eigene Smartphone-Banking-Lösungen auf den Markt bringen. Im Kampf um digitale Bankkunden geht es um Milliarden.

Zu den größten Wettbewerbern von N26 in Deutschland zählen die Banking-App-Anbieter Monese, Holvi, Bunq, o2 Banking, Tomorrow, Revolut.

Monese

Quelle: Monese

Bei Monese gibt es – ähnlich wie bei N26 – ein kostenloses Girokonto sowie gebührenfreie Transaktionen in Fremdwährungen. Seit Ende 2017 engagiert sich das britische Startup auch in Deutschland.

Monese will in den kommenden Jahren deutlich wachsen und seine internationale Expansion vorantreiben. Monese gehört gemeinsam mit Revolut und N26 zu den bestfinanzierten Fintechs in Europa.

Holvi

Quelle: Holvi

Die Banking-App von Holvi eignet sich vor allen Dingen für diejenigen Kunden, die auf der Suche nach einem kostenlosen Geschäftskonto sind. Genauso wie das N26 Geschäftskonto, ist auch das Businesskonto von Holvi ein mobiles Konto inklusive kostenloser Business MasterCard.

Neben einem modernen Geschäftskonto bietet das finnische Finanz-Startup Holvi im Rahmen der Banking-App auch andere Funktionen, die den Unternehmensalltag von Selbstständigen und Freiberuflern erleichtern können. So können zum Beispiel mit Hilfe der integrierten Rechnungsstellung in wenigen Schritten Rechnungen erstellt, versendet und verfolgt werden. Durch die Anbindung an das eigene Geschäftskonto kann man jederzeit sehen, ob die Zahlung einer gestellten Rechnung schon eingegangen ist. Zu den weiteren kostenpflichtigen Optionen gehört auch die Erstellung eines eigenen Onlineshops. Durch die Verbindung mit dem eigenen Geschäftskonto können die Einnahmen direkt im Konto verbucht  und Dokumente für die Buchhaltung automatisch gespeichert werden.

Bunq

Quelle: Bunq

Das Finanz-Startup Bunq kommt aus den Niederlanden und wurde von dem Unternehmer Ali Niknam gegründet und privat finanziert. Bung gehört zu den wenigen Fintechs, die nicht durch Wagniskapitalgeber finanziert werden.

Im Unterschied zu den anderen großen Fintech-Konkurrenten ist das Smartphone-Basis-Girokonto von Bunq nicht kostenlos. Für das das Girokonto wird eine monatliche Gebühr von rund acht Euro fällig. Nach Aussagen des Gründers fließe das Geld in höhere Datenschutz-Standards.

Die Smartphone-Bank ist derzeit in acht europäischen Ländern aktiv. Die Banking-App von Bunq wurde in Deutschland im März 2017 eingeführt.

O2 Banking

Quelle: o2 Banking

Der Telekommunikationsriese Telefónica bietet mit o2 Banking ein mit dem Smartphone verwaltbares Girokonto inklusive einer kostenlosen Mastercard an. Der Banking-Ableger von Telefónica  ist seit Sommer 2016 in Deutschland aktiv. Das Angebot von o2 Banking basiert auf einer Zusammenarbeit mit der Fidor Bank AG.

Geldein- und -ausgänge werden bei o2 Banking ebenso wenig berechnet wie (digitale) Kontoauszüge. Ebenso wie das Girokonto ist auch die Mastercard kostenlos. Wer jedoch  Bargeld am Geldautomaten abheben möchte, zahlt ab der dritten Abhebung 2,99 Euro.

Tomorrow

Quelle: Tomorrow

Das Hamburger Banking-Startup Tomorrow positioniert sich auf dem Fintech als nachhaltige Alternative zu gängigen Smartphone-Banken. So wirbt das Fintech damit, das „erste mobile Girokonto mit positivem Impact“ anzubieten. Konkret bedeutet das: Tomorrow setzt die Kontoeinlagen seiner Kunden zur Finanzierung von erneuerbaren Energien, ökologischer Landwirtschaft und Mikrokrediten ein.

Die Smartphone-Banking-App Tomorrow gibt es seit Anfang 2019. Der Hamburger Banking-Anbieter erhebt keine Gebühren für sein Girokonto-Angebot. Das Hamburger Startup hat im Gegensatz zu N26 keine eigene Banklizenz, sondern arbeitet mit der Solarisbank zusammen.

Das Banking-Startup Tomorrow  stellt lediglich eine Debit-MasterCard zur Verfügung, diese ist aufladbar und wird überall wie eine MasterCard akzeptiert.  Somit ist keine Schufa-Abfrage nötig, da das persönliche Konto stets gedeckt sein muss.

Revolut

Quelle: Revolut

Das britische Banking-Startup Revolut hat nach eigenen Angaben sechs Millionen Kunden. Über  200.000 Kunden nutzen die Banking-App bereits in Deutschland. Damit ist Revolut derzeit der größte Konkurrent von N26. Ähnlich wie N26 bietet auch Revolut ein kostenloses Girokonto an.

Im Unterschied zum deutschen Banking-Startup N26 hat es seine europäische Banklizenz nicht bei der Bafin beantragt, sondern bei der litauischen Bankenaufsicht. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern ist die Vergabe von Banklizenzen in Litauen einfacher, da das Land gezielt Fintechs anwerben will.

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