Scalapay: Buy-now-pay-later-Anbieter drängt auf den deutschen Markt

Die „Feel-Good-Lösung“ für Ratenkauf-freudige Kunden

Die Online-Shopping-Ausbeute bequem per Raten bezahlen – ohne Zinsen und Schufa-Abfrage: Das bietet der italienische Anbieter Scalapay. Zusammen mit der Frankfurter Raisin Bank soll der Dienst auch in Deutschland Fuß fassen. Alles, was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie hier.

Klassischer Verbraucherkredit ohne Zinsen und Schufa-Abfrage

Scalapay, der Anbieter für zinslose Konsumkredite, startet in Deutschland.

Kaufen auf Pump wird in der modernen Sprache Buy-now-pay-later genannt. Die verzögerte Ratenzahlung mit Zahlpause wird von einigen Dienstleistern angeboten. Zu den populärsten dürfte die schwedische Klarna gehören. Nun drängt ein neuer Konkurrent auf den deutschen Markt. Zusammen mit der Frankfurter Raisin Bank will sich der italienische Anbieter Scalapay am deutschen Markt positionieren.

Das Angebot an den Käufer: Kunden können die bestellte Ware über Scalapay in drei Raten zahlen – und das bereits ab einem Kaufpreis von einem Euro! Die erste wird direkt nach dem Kauf fällig. Das Besondere: Zinsen fallen nicht an. Auch auf eine Bonitätsprüfung wird hier verzichtet. Alternativ kann die Rechnung auch direkt komplett beglichen werden. Dafür hat der Kunde in der Regel bis zu 14 Tage Zeit.

Gebühren fallen für den Käufer nicht an. Aber: Bei Zahlungsverzug wird eine Mahngebühr in Höhe von 1,60 Euro berechnet. Diese soll laut Unternehmen aber erst erhoben werden, wenn eine Kontaktaufnahme mit dem Kunden gescheitert sei.

Große Versprechen an die Händler

Quelle: Scalapay

Durchschnittlich 11 Prozent mehr Conversions, 49 Prozent höhere Warenkörbe und 64 Prozent Wiederkaufsrate in weniger als drei Monaten – das sind die hohen Versprechungen, die Scalapay den Händlern gibt. Zudem übernimmt Scalapay das Betrugsrisiko, indem es den Händler sofort und in voller Höhe im Voraus bezahlt.

„Endlich maximale Freiheit für unsere Kunden und rasante Steigerung unserer Omnichannel-Umsätze. Wir haben mit Scalapay einen Anstieg des AOV (Average Order Value) um 48 % Online und 200 % in unseren physischen Geschäften erlebt“, so Stefano Finco, Omnichannel Director Europe bei Bata.

Seit der Gründung von Scalapay in Italien habe das Unternehmen innerhalb von zwölf Monaten schon mehr als tausend Händler und deren Kunden für den Shopping-Service begeistern können. Diese stammen vorwiegend aus den Branchen Bekleidung, Kosmetik und Accessoires. Um weitere Händler zu gewinnen, plant der Bezahldienstleister, 2021 in weitere Länder zu expandieren, darunter Österreich und die Schweiz.

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