Tomorrow Bank: Nachhaltiges Smartphone-Banking

Mobiles Smartphone-Banking mit grünem Schwerpunkt

Als erstes Unternehmen in Deutschland bietet Tomorrow nachhaltiges Smartphone-Banking. Das Start-Up steht noch am Anfang, hat sein Konzept aber ganz auf die Förderung grüner Projekte ausgerichtet.

Kostenfreies mobiles Girokonto

Quelle: Tomorrow GmbH

Mobiles Smartphone-Banking mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, das ist das Konzept des Fintech Start-Ups Tomorrow aus Hamburg. Seit November 2018 können Kunden ein mobiles Girokonto bei Tomorrow eröffnen, die Nutzung erfolgt über eine App. Die Identifizierung läuft über das Video-Ident-Verfahren, das geht schnell und spart Papier. Kurz darauf erhält der Kunde die Tomorrow-Karte per Post, sie fungiert als Debitkarte und kann beim Online-Shopping wie eine Mastercard-Kreditkarte genutzt werden – allerdings ohne Kreditrahmen. Das Tomorrow-Girokonto ist in der Basisversion kostenfrei, Abhebungen sind damit 3x pro Monat möglich. Weitere Abhebungen werden mit jeweils 2 Euro berechnet. Der Leistungsumfang von Tomorrow ist also noch relativ überschaubar, im Winter 2019 soll dann ein Premiumkonto mit weiteren Features hinzukommen.

Erste grüne Smartphone-Bank

Quelle: Tomorrow GmbH

Soweit unterscheidet sich Tomorrow kaum von anderen Angeboten wie N26. Was also ist das Alleinstellungsmerkmal des Hamburger Start-Ups? Laut Geschäftsführung fließe bei Tomorrow kein Geld in Rüstung, Kohlekraft oder Gentechnik, man finanziere ausschließlich nachhaltige Projekte. Damit positioniert sich Tomorrow in der Sparte der Ökobanken wie Triodos Bank, GLS Bank oder Ethikbank, bietet aber als erstes Unternehmen ein rein mobiles Girokonto an. Allerdings handelt es sich bei Tomorrow (noch) nicht um eine tatsächliche Bank, das IBAN-Konto und die Karte laufen über die Solarisbank. Wie das Management betont, liege die Verwendung der Gelder aber ausschließlich in der Verantwortung von Tomorrow, die Solarisbank habe hier keinerlei Mitspracherecht.

Geld fließt in nachhaltige Projekte

Die Gründer von Tomorrow. - Quelle: Tomorrow GmbH

Mit den Kundeneinlagen unterstützt Tomorrow nach eigenen Angaben etwa ökologische Landwirtschaft, regenerative Energien und moderne Mobilität. Die Kreditkartengebühr, hier „Tomorrow-Beitrag“ genannt, fließt vollständig in ein Klimaschutzprojekt, bei dem Bäume gepflanzt werden. Mittlerweile sind so angeblich schon über eine Million Quadratmeter Regenwald geschützt worden. Die Kooperation läuft über das Unternehmen ClimatePartner, das eine akkurate Dokumentation in der App anbietet: so können Kunden über das „Impact Board“ direkt auf dem Smartphone einsehen, wie viel Geld in welche Projekte fließt. Die Zahl der Projekte ist noch relativ überschaubar, ein Teil der Kundeneinlagen geht in einen Fonds für Microkredite sowie in einen Green Bond für erneuerbare Energien. Langfristig sei eine Quote von 50 Prozent geplant, so die Geschäftsführung, das heißt, die Hälfte der Einlagen solle aktiv für nachhaltige Projekte eingesetzt werden.

Mit welchen Smartphone-Banken Tomorrow konkurriert haben wir im folgenden Artikel thematisiert.

Zurück

Über uns

Die Redaktion von Mobilebanking.de vergleicht die neuesten Mobile-Banking-Angebote, macht auf besondere Trading-Deals und Finanz-Schnäppchen aufmerksam. Darüber hinaus berichtet das Redaktionsteam über die neuesten Mobile-Banking-Trends, schreibt über Fintech-Unternehmen und Innovationen im Mobile-Trading- & Mobile-Payment-Bereich.

Informa­tionen

Impressum

Datenschutz