Velvon Bank im Check

Neue Smartphone-Bank Velvon geht 2020 an den Start

Weitere Konkurrenz für N26 und Co. – mit Velvon will eine weitere Smartphone-Bank durchstarten. Die Banklizenz ist bei der deutschen Finanzaufsicht bereits beantragt.

Das ist Velvon

Quelle: facebook.com/velvonbank

Im zweiten Quartal 2020 soll es so weit sein: Dann startet mit Velvon eine weitere Smartphone-Bank. Dies bestätigte ein Sprecher gegenüber dem Handelsblatt. Die Bankenlizenz ist bei der Bafin bereits beantragt, eine Internetseite ist freigeschaltet. Mit dem Slogan „Anders denken. Anders banken.“, will Velvon klar machen, dass es „überraschend besser“ ist , als die Konkurrenz. Man darf also gespannt sein.

Klar ist, dass Velvon eine Smartphone-App anbieten wird, über die Kunden ihre Bankgeschäfte schnell und unkompliziert erledigen können. Dazu wird es ein Konto geben. Ob dieses kostenlos ist, ist noch nicht bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass auch Velvon wie andere Smartphone-Banken ein kostenloses Girokonto anbieten wird.

Der Mutterkonzern

Velvon wirbt auf der eigenen Internetseite mit Transparenz (keine versteckten Kosten, kein Fachchinesisch), Mut (Velvon will anders sein und sich immer weiterentwickeln) und Nahbarkeit (authentisch, immer für den Kunden da). Zudem will Velvon den Finanzmarkt nach eigenen Aussagen verändern – erst in Deutschland, dann europaweit. In der Theorie hört sich das alles vielversprechend an. In wieweit sich Velvon aber von anderen Smartphone-Banken wie N26 absetzen kann, muss sich erst noch zeigen.

Velvon ist eine Tochter der Air Bank, einer Onlinebank, die in Tschechien sogar Filialen betreibt. Air Bank gehört wiederum zum PPF-Konzern, zu dem auch die Home Credit Group, eine Immobilienfirma, ein Versicherer sowie Biotechunternehmen gehören. Die Zentrale der PPF Group liegt in Amsterdam.

Die Konkurrenz

Quelle: Screenshot velvon.com

Hauptkonkurrent aus Deutschland dürfte für Velvon das Berliner Startup N26 ein. Auch das britische Revolut zählt zu den stärksten Mitbewerbern. Zudem gibt es noch die niederländischen Smartphone-Banken Bunq und Moneyou, die gerade versuchen, auf dem europäischem Markt zu bestehen..

Weitere Konkurrenz kommt von den großen Finanzinstituten. Onlinebanken wie Consors, DKB oder ING bieten ebenso kostenlose Girokonten und eine entsprechende App an. Darüber hinaus können Kunden ihre Bankgeschäft aber auch vom PC aus steuern und erledigen. Zudem bieten Consors und Co. einen guten bis sehr guten Kundenservice per Telefon oder Mail. Ein Punkt, der bei den Smartphone-Banken oftmals noch nicht so reibungslos funktioniert.

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