Nachhaltige Kreditkarte im Check

Die niederländische Fintech-Bank Bunq hat zusammen mit Mastercard die sogenannte „Green Card“ auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine Kreditkarte, bei der der Nachhaltigkeitsaspekt groß geschrieben wird. Wir stellen Ihnen die umweltfreundliche Karte genauer vor.

Kosten 16,99 €

Details

Mit nachhaltigen Kreditkarten shoppen und Gutes tun

In diesem Bereich erfahren Sie alles Wissenswerte zum Thema "nachhaltige Kreditkarten". Wir zeigen die besten Neukunden-Deals und verraten, welche Zusatzleistungen und Bonusprogramme es für die nachhaltige Kreditkarte gibt.

Ganz wichtig: Wer eines der Angebote annehmen möchte, sollte sich beeilen, da die Aktionen der einzelnen Banken meist zeitlich befristet sind. Wie lange diese jeweils laufen, erfahren Sie im jeweiligen Beitrag.

Was ist eine nachhaltige Kreditkarte und was kann diese?

Noch recht neu auf dem Markt sind nachhaltige Kreditkarten. Dabei handelt es sich um Kreditkarten, die die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Finanzsektor deutlicher und nachhaltiger platzieren wollen. Mit einer nachhaltigen Kreditkarte können Nutzer wie mit jeder üblichen Kreditkarte im Geschäft oder online bezahlen.  

Ergänzt werden die Angebote durch besondere Formen eines Bonusprogrammes. Dies kann zum Beispiel die Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation sein oder dass bei einem bestimmten Kartenumsatz ein Baum gepflanzt wird.

Wie sehen die Angebote von nachhaltigen Kreditkarten aus?

Viele nachhaltige Kreditkarten werden zu einem nachhaltigen Girokonto angeboten. Bei nachhaltigen Girokonten, die von Umwelt-, Öko-, Ethik- oder Kirchenbanken vermarktet werden, werden die Kundengelder ausschließlich in nachhaltige Projekte investiert. Dazu gehören erneuerbare Energien, ökologisches Bauen oder Bio-Landwirtschaft sowie soziale Projekte, Kindergärten oder Krankenhäuser. Strikt verboten sind Investitionen, die in irgendeiner Art Kinderarbeit, Kohle, Waffen, Drogen oder Atomenergie unterstützen.

Zum anderen gibt es auch ungebundene nachhaltige Kreditkarten. Diese sind nicht an ein bestimmtes Konto gebunden, sondern können  mit einem beliebigen Girokonto verknüpft werden.

Kosten für eine nachhaltige Kreditkarte

Nachhaltige Kreditkarten sind in der Regel von Mastercard oder Visa. Die Kosten für solch eine Karte unterscheiden sich je nach Herausgeber. Es gibt nachhaltige Kreditkarte, die ohne Jahresgebühr angeboten werden. Und es gibt Karten, wo ein Jahresbetrag berechnet wird.

Neben der Jahresgebühr fallen weitere Kosten an. Dazu zählen Gebühren beim Bargeldabheben – sowohl im Inland als auch in der Eurozone oder im Nicht-EU-Ausland. Zudem fällt oft ein Auslandseinsatzentgelt an, wenn die Kreditkarte für Zahlungen und Abhebungen im Nicht-EU-Ausland genutzt wird. Auch Fremdwährungsgebühr können berechnet werden, wenn im Ausland in einer fremden Währung gezahlt oder Geld abgehoben wird. Wenn Sie in Deutschland und der Eurozone mit der Kreditkarte bezahlen, müssen Sie Fremdwährungsgebühren nicht zahlen.  

Worauf geachtet werden sollte, sind die Zinsen. Wenn Nutzer den monatlichen Zahlbetrag ihrer nachhaltigen Kreditkarte nicht auf einmal zurückzahlen, sondern in Raten, werden Zinsen berechnet. Diese sogenannten Sollzinsen sind je nach Anbieter unterschiedlich hoch. Bei vielen Anbietern liegt der Zinsbetrag bei 20 Prozent oder mehr.  

Darauf sollte auch bei einer nachhaltigen Kreditkarte geachtet werden

Nutzer sollten nicht irgendein beliebiges Kreditkartenangebot buchen. Die Wahl der Kreditkarte sollte sich nach dem Nutzungsverhalten richten. Für Online-Zahlungen oder die Nutzung im Ausland reicht ein Kreditkartenangebot ohne viele Extras. Werden Zusatzleistungen benötigt wie Rabatte, ein zusätzliches Reiseversicherungspaket oder die Teilnahme an einem Bonusprogramm, sollte ein entsprechendes Angebot gewählt werden. Hier gilt: Je mehr Inklusiv-Leistungen enthalten sind, desto höher die Jahresgebühr. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

Zudem sollte man sich genau über den Nachhaltigkeitsaskpekt informieren. Nutzer sollten das Angebot wählen, hinter dem sie auch 100-prozentig stehen. Daher sollte man vor dem Kartenkauf immer einen Blick in die AGB oder in das Gebührenverzeichnis werfen.

Über uns

Die Redaktion von Mobilebanking.de vergleicht die neuesten Mobile-Banking-Angebote, macht auf besondere Trading-Deals und Finanz-Schnäppchen aufmerksam. Darüber hinaus berichtet das Redaktionsteam über die neuesten Mobile-Banking-Trends, schreibt über Fintech-Unternehmen und Innovationen im Mobile-Trading- & Mobile-Payment-Bereich.

Informa­tionen

Impressum

Datenschutz